"Samerberg-Süd" im Gemeinderat diskutiert

Rohrdorf - Erneut hat der Ausbau der Rastanlage Samerberg Süd den Rohrdorfer Gemeinderat beschäftigt.

Zur Diskussion stand jetzt die Stellungnahme zur Tekturplanung der Autobahndirektion Südbayern. Mit Ausnahme der Vertreter des Bürgerblocks (BR) sieht das Gremium dabei die Einwände der Gemeinde im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens weitgehend berücksichtigt.

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Wie berichtet, hatte der Gemeinderat im Januar geschlossen einen Vier-Punkte-Katalog verabschiedet, um den Forderungen der Interessengemeinschaft "Wohnen an der Rastanlage Rohrdorf-Samerberg" nach einem akzeptablen Sicht- und Lärmschutz für die Anlieger Nachdruck zu verleihen. Unter anderem wurde die Verlegung der Betriebszufahrt an die Bahnhofstraße auf Höhe des Bauhofs gefordert, was in der vorliegenden Planung aber nicht vorgesehen ist. Dadurch lasse sich auch der gewünschte durchgängige Gestaltungswall nicht realisieren, kritisierte Rupert Stocker (BR) den Tekturplan mit Nachdruck.

Stattdessen ist im Westen, an der Zufahrt zum Parkplatz, eine vier Meter hohe Sichtschutzwand geplant. Sie fällt zum Rolltor am Wirtschaftsweg, welches nurmehr Berechtigte wie Servicekräfte, Mitarbeiter der Autobahnmeisterei oder Rettungskräfte passieren können, auf zwei Meter ab. Daran schließt sich der fünf Meter hohe Gestaltungswall an, der im Vergleich zu den ersten Entwürfen zwei Meter höher ausfällt. Ebenso sieht die Tektur eine Einzäunung der Anlage vor.

Im Hinblick auf die Anwohner hält Stocker jedoch die Verlegung des Wirtschaftsweges für "verhältnismäßig" und "mit dem rechten Willen" durchaus für realisierbar; wohingegen Bürgermeister Christian Praxl (CSU) auf den damit verbundenen "erheblichen Mehraufwand" hinwies. Im Übrigen, stellte der Rathaus-Chef klar, blieben die Bedenken der Gemeinde auch weiterhin Gegenstand des laufenden Planfeststellungsverfahrens, ohne dass diese bei der Anhörung zur Tekturplanung erneut vorgebracht werden müssten.

Marisa Pilger/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © dpa

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