Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler in Rohrdorf

Josef Höß steht für "Politik für und mit den Bürgern"

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Der 57-jährige Landwirt und Metallbaumeister Josef Höß tritt in Rohrdorf als Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler Bayern an. 
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Rohrdorf - Der 57-jährige Landwirt und Metallbaumeister Josef Höß gibt sich zuversichtlich, dass die Bürger in allen Gemeindeteilen Veränderungen wollen, die die Gemeinde weiter vorantreiben. Aus diesem Grund hat er zentrale Punkte und Ziele für seine Politik als Bürgermeister der Gemeinde Rohrdorf formuliert: 

Individuelle Probleme jedes Gemeindeteils lösen 

Jeder Gemeindeteil habet unterschiedliche Probleme und Belange: In Thansau beispielsweise müsse der Hochwasserschutz sichergestellt werden während in Rohrdorf fußläufig erreichbare Einkaufsmöglichkeiten knapp seien. 

Auch andere Ortsteile wie Höhenmoos, Lauterbach und Achenmühle sollen in Hinblick auf Höß ́ Gesamtziele nicht außer Acht gelassen werden. Die ganze Gemeinde soll gesellschaftlich mehr zusammenrücken. 

Gemeindegelder sinn- und planvoll investieren  

Höß erklärt: "Die Gemeinde Rohrdorf ist eine der industriestärksten Gemeinden in ganz Bayern und damit auch sehr wohlhabend. Allerdings merken die Bürger noch zu wenig davon." Höß' Ansicht nach bedeutet Sparen nicht nur Streichen von Vorhaben, sondern sinnvolles Investieren im Interesse der Bürger.

Zusätzlich gebe es in der Gemeinde viele junge engagierte Handwerksmeiste, denen Höß bei dem Schritt in die Selbstständigkeit helfen möchte Dies könne etwa durch die Ausweisung von kleinen, geeigneten Gewerbeflächen geschehen. 

Monatlicher Bürgertag vor Ort

Ein besonderes Anliegen von Höß sei es, sich nicht nur auf bestehende Bürgerbeteiligungsmodelle wie Bürgerversammlungen zu stützen. Er möchte, dass die Einwohner von Rohrdorf den Bürgermeister jederzeit mit ihren Anliegen ansprechen können: "Der persönliche Kontakt in zwangloser Atmosphäre soll bürokratische Versammlungen ergänzen. Es soll monatlich ein Tag für die Bürger zur Verfügung stehen, um ihre individuellen Anliegen anzubringen. Die Bürgersprechstunde soll um einen Bürgertag mit Ortsterminen ergänzt werden, der auch am Sonntag stattfinden kann."

Bauland für Familien 

Im Gemeindegebiet soll mehr Wohnraum verwirklicht werden, aber das Dorfbild trotzdem erhalten bleiben. Der Leitgedanke dabei: "Qualitatives Wohnen gewährleisten, individuelles Bauen ermöglichen, mit Vorsprüngen, Erkern und Gauben." Dabei soll aber "kein Streit um einzelne Ziegelreihen entstehen, und vielmehr ein erleichterter Ausbau von Dachwohnungen möglich sein, um bereits bestehenden Wohnraum besser zu nutzen". 

Wenn Neubaugebiete ausgewiesen werden, sollen Blockbauten vermieden werden und möglichst viel Erholungsräume wie die Pflanzung von Obstbäumen zwischen den Häusern geschaffen werden. Das Baurecht könne so für die Bürger und nicht gegen sie genutzt werden. 

Heimat durch effektiven und nachhaltigen Umweltschutz erhalten

Gemeindeeigene Flächen sollen als Blühwiesen verwendet werden. Ziel sei es, nicht nur Blühstreifen an den Straßenrändern, sondern auch ganze Blühfelder abseits der Straßen wie an Waldrändern zu verwirklichen, um maximalen Schutz für Bienen und andere Insekten zu bewirken. 

Ein wichtiger Schritt für den Umweltschutz soll dadurch durch die Gemeinde umgesetzt werden. Die Gemeinde soll damit das wichtigste Vorbild sein. Gemeindeeigene land- und forstwirtschaftliche Flächen sollen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten ökologisch bewirtschaftet werden. Durch gute Zusammenarbeit und Förderprogramme sollen die Landwirte dabei mit ins Boot geholt werden. Die Kompetenzen der Bauern sollen dadurch gewürdigt und genutzt werden. 

Pressemitteilung Freie Wähler Rohrdorf-Bayern/mb

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