„Lebenswerte Umwelt nicht den Verkehrsplanern opfern“

Demonstration gegen Brenner-Nordzulauf in Rohrdorf

Mit einer großen Demonstration wollen die Gegner des Brenner-Nordzulauf ihrem Ärger Luft machen.
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Mit einer großen Demonstration wollen die Gegner des Brenner-Nordzulauf ihrem Ärger Luft machen.

Rohrdorf - Die Pläne der Bahn, den beabsichtigten Bau der Neubautrasse des Brennerbasis-Nordzulaufes durch den Landkreis zu führen, stößt in der Gemeinde Rohrdorf und hier besonders bei den Bürgern des Ortsteils Lauterbach auf erheblichen Widerstand.

Bei einer Zusammenkunft im Lauterbacher Dorfhaus gingen die Gegner, unter ihnen auch Teilnehmer aus den übrigen Ortsteilen, mit den Plänen der Bahn heftig ins Gericht und kündigten ihren entschiedenen Widerstand an.


Sie zeigten sich heftig erregt über das zu erwartenden Ausmaß und die Konsequenzen durch die geplanten Neubautrasse. Mit einer großen Demonstration am 15. Dezember ab 17 Uhr wollen die Gegner in Unterimmenberg unter anderem mit einem Mahnfeuer, mittels Holzgerüsten und zahlreichen Traktoren ihrem Unmut Luft machen. Zu dieser Demo erwarten die Lauterbacher Gleichgesinnte aus den umliegenden Ortsteilen und Gemeinden.

Ziel ist es, die Bevölkerung aufzurufen, sich per Unterschrift an der Petition Nummer 96263 zum Brenner Nordzulauf zu beteiligen. Die Gegner der Bahnpläne wollen nicht hinnehmen, dass die lebenswerte Umwelt, die Wälder als wichtige Co2-Speicher dem Wahn der Verkehrsplaner geopfert werden. Es sei nicht hinnehmbar, damit Grundwasserströme und Feuchtgebiete zu zerstören. Es gelte auch Naherholungsgebiete zu erhalten. Abgesehen davon gehören auch aus landwirtschaftlicher Sicht diese Pläne in den Papierkorb, so die einhellige Sicht der Gegner.

jre

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