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Der Ministerpräsident zu Gast bei Schattdecor

Söder zum Brenner-Nordzulauf: "Ganz oben auf der Agenda"

Ministerpräsident Dr. Markis Söder zu Gast bei der Schattdecor AG
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Ministerpräsident Dr. Markus Söder zu Gast bei der Schattdecor AG

Rohrdorf - Hoher Besuch bei dem Oberflächenspezialist Schattdecor AG aus Thansau. Ministerpräsident Dr. Markus Söder war gekommen, um über Wirtschaft und regionale Themen zu sprechen.

"Wir verschönern Weltweit das Interieur der Menschen", sagt Gründer der Schattdecor AG Walter Schatt. "Jeder vierte, der eine Möbeltüre oder der Gleiche hat, könnte eine von uns haben. Wir wurden innerhalb 13 Jahren Weltmarktführer und so ist es bis heute geblieben." Ein Geheimrezept der Firma sei laut Schatt die Unternehmenssprache, diese ist nämlich Deutsch. Er lobt seine Bayerische Heimat, steht manchen Dingen aber auch kritisch gegenüber: "Man muss sich schon manchmal überlegen, was falsch oder schlecht läuft", so Schatt.

Gründer Walter Schatt

An den Ministerpräsident Söder gewandt hatte Schatt eine Bitte, vor dem Hintergrund, dass er beunruhigt sei über die Entwicklungen des Vereinslebens, der Gasthäuser und auch der büroktatischen Hürden für vielerlei Dinge: "Nehmen Sie ein bisschen von Ihrer Ruhe und geben Sie sie weiter an Ihre Organisation. Unterstützen Sie die Möglichmacher und bremsen Sie die Verhinderer."

Brenner-Nordzulauf

Zum Thema Brenner-Nordzulauf, ein sehr stark diskutiertes in der Region sagt Schatt: "Wir züchten hier keine Revoluzer sondern Leute fühlen sich von der Bahn im Dunkeln herum geführt." Er bittet Söder im Staatsminsterium eine zuständige im Staatsministerium zu etablieren. Söder versicherte zu diesem Thema, dass man eine Lösung zum grenzüberquerenden Verkehr brauche. Die Bahn sei ein schwieriger Gesprächspartner, das gebe er offen zu. "Das Thema Brenner-Nordzulauf ist uns sehr wichtig. Und wir werden uns als Staatsregierung dafür einsetzen, dass wir nicht nur irgendeine, sondern die bestmögliche Lösung für die Region bekommen. Die Bayerische Staatsregierung wird sich dahinter klemmen, das steht ganz oben auf der Agenda."

Die ausführlichen Aussagen von Markus Söder zum Brenner-Nordzulauf und der Asylpolitik im Video:

Drehpunkt Hochschule Rosenheim

Ein weiteres großes Thema an diesem Tag war die Hochschule Rosenheim. Franz Winterer, Vorstandsvorsitzender vom Seeoner Kreis fragt sich, warum gerade die Roseheimer Hochschule zu einem Drehpunkt des 10-Punkte Plans des Freistaates wurde. Winterer wusste auch die Antwort: "Weil Die Hochschule zuverlässig, nachhaltig und strategisch ist." Die Mitglieder des Seeoner Kreises wollen, dass die Hochschule Rosenheim wie ein Magnet auf Studienanfänger wirkt." 

Franz Winterer, Vorstandsvorsitzender vom Seeoner Kreis

Der demografische Wandel werde laut Winterer die Tendenz verstärken, dass die Anzahl der Hochschulabsolventen nicht für die Wirtschaft mehr ausreiche. Diese Lücke wolle man schließen. Dies könne passieren durch: Reorganisation des Studiums, eine exportorientierte Internalionalisierung und das Promotionsrecht an Hochschulen. Außerdem sollen den Studierenden vernünftige und praktikable Zeitpläne zur Verfügung gestellt werden können. Winterer halte eine duale Hochschule Bayern für ziehlführend. Zudem soll mehr Augenmerk auf das Recruiting ausländischer Studierender gelegt werden.

Söder: "Kluge Köpfe gibt es auch außerhalb von München"

"Dass Deutschland diese Wirtschaftskraft hat, liegt vor allem an den Bayerischen Unternehmen", ist Söder der Auffassung. Für ihn sei ganz wichtig, dass sich Bayerische Wissenschaftskultur nicht nur in München wiederfindet. "Kluge Köpfe gibt es auch außerhalb von München und die muss man fördern und unterstützen." Daher habe man sich auch bewusst dazu entschieden, den oberbayerischen Raum zu stärken und die Hochschule auszubauen.

Robotik und künstliche Intelligenz sei darüber hinaus sehr wichtig. "Manch einer sagt, die bayerische Staatsregierung forscht an künstlicher Intelligenz, weil sie selber keine hat", witzelt der Ministerpräsident und erntet dafür ein Lachen der Anwesenden. Künstliche, maschinelle Intelligenz sei laut Söder eine der Voraussetzungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. "Innovation ist für mich eine der größten Voraussetzungen für die Zukunft."

Weiter ging Söder auf die Investitionen im Wohnungsbau ein und darauf, Bürokratie abzubauen. "Wir fördern das Eigentum mit einer zusätzlichen bayerischen Eigenheimzulage." Weiteres Stichwort war Tourismus, dafür werde ein neuer Etat gegründet.

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