Große Maschine sorgt für Aufsehen nahe Rohrdorf

Wegen schlechten Wetters: Hubschrauber muss "notlanden"

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Rohrdorf/A8 - Die Landung eines Hubschraubers hat am Mittwochabend für Aufsehen in der Gemeinde Rohrdorf gesorgt. Der stammt aus Österreich und musste notlanden.

Update, 21.30 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Am 13. Juni war ein Lastenhubschrauber aus dem Ötztal unterwegs nach Linz in Oberösterreich. Als der Pilot über das Inntal flog, musste er feststellen, dass sich die in seiner vorgeschriebenen Flughöhe vorherrschenden Wetterverhältnisse derartig verschlechtert haben, dass ein Weiterfliegen nicht mehr gefahrlos möglich war.

Aus diesem Grund vollführte der Innsbrucker gegen 18.30 Uhr in Rohrdorf zwischen der Autobahn und dem Sportplatz auf einer Wiese eine Schutzlandung. Außer dem Piloten waren noch zwei Personen des Bordpersonals an Bord.

Eine Gefahr für Menschen oder bedeutende Sachwerte bestand zu keinem Zeitpunkt. In Rohrdorf muss der Pilot nun bessere Wetterbedingungen abwarten, bevor er seinen Flug nach Linz fortsetzen kann.

Es wird noch geprüft, ob der Pilot dabei gegen geltende Flugbestimmungen verstoßen hat.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Brannenburg

Erstmeldung, 20 Uhr

Ein Hubschrauber hat am frühen Mittwochabend etwa 18 Uhr nahe der Autobahn A8 bei Rohrdorf für Aufsehen gesorgt. Die große Maschine ist beim alten Sportplatz in Thansau gelandet, berichtet ein Leser unserer Redaktion. Ein Mann sei kurz ausgestiegen, aber gleich wieder eingestiegen. Seitdem habe sich nichts getan, schreibt der Leser.

Die Polizei ist daraufhin ausgerückt, um den Sachverhalt vor Ort zu klären, wie die Polizeiinspektion Brannenburg bestätigt. Ein konkretes Ergebnis des Einsatzes steht noch aus. Weitere Informationen sollen in einer Pressemitteilung folgen, heißt es.

Auch der Leser hat sich den Hubschrauber näher angesehen, nachdem er die Polizei informiert hat. "Wir haben gedacht, es ist vielleicht ein Notfall", schreibt der Leser. Offenbar sind die Piloten nahe Rohrdorf gelandet, da sie wegen des schlechten Wetters nicht weiterfliegen können.

Bei dem Hubschrauber soll es sich um eine zivile Maschine des Typs Aérospatiale 332 L1 "Super Puma" handeln. Diese soll einem österreichischen Lufttransportunternehmen gehören.

Schonmal ein österreichischer Hubschrauber notgelandet

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Hubschrauber in der Region quasi notlanden muss. Der Pilot eines Rettungshubschraubers aus dem Nachbarland Österreich hat sich zum Beispiel im August 2016 aufgrund eines technischen Defektes an seiner Maschine kurzerhand zu einer Notlandung nahe dem Weko-Einrichtungshaus entschieden. Dabei hat es sich allerdings lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. Eine unmittelbare Gefahr soll nicht bestanden haben.

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ksl

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