Keine Verkehrsbehinderungen erwartet

Umfangreicher Gehölzschnitt zur Eindämmung der Goldafterraupe - Arbeiten im Landkreis Ebersberg

Goldafterraupe mit weißen Seitenflecken zwei roten Trichterwarzen auffallend langer Behaarung
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Raupen des Goldafters sind an den weißen Seitenflecken, den beiden roten Trichterwarzen und der auffallend langen Behaarung gut zu erkennen.

Anzing - Ab Montag, den 16. November wird entlang der Staatsstraße 2081, nördlich von Anzing ein Gehölzschnitt durchgeführt werden. Dieser soll dazu dienen, die Ausbreitung der Goldafterraupe einzudämmen.

Die Meldung im Wortlaut

Die Raupen des Goldafters sind bis zu vier Zentimeter lang und gut zu erkennen an den weißen Seitenflecken, den beiden roten Trichterwarzen und der auffallend langen Behaarung. Genau diese ist für den Menschen jedoch nicht ungefährlich: Die Brennhaare können bei Hautkontakt zu Reizungen, langanhaltendem Juckreiz oder anderen allergischen Reaktionen führen.

Auf Nebenflächen entlang der Staatsstraße 2081, nördlich von Anzing, haben sich die Tiere in den vergangenen Jahren massiv ausgebreitet. Um die Population des Schmetterlings einzudämmen, plant das Staatliches Bauamt Rosenheim deshalb in diesem Bereich, ab dem kommenden Montag, 16. November, einen umfangreichen Gehölzschnitt.

„Der Gehölzrückschnitt wird so durchgeführt, dass der Strauchbewuchs auf den Stock gesetzt wird. Das heißt, dass die Sträucher wieder austreiben können und Bäume als sogenannte `Überhälter´ - also mit Baumkrone den Strauchbestand überragend - erhalten werden“, erklärt Natascha Neuhaus, zuständig für Landschaftspflege und Umweltschutz beim Staatlichen Bauamt Rosenheim.

Dadurch könne ein Großteil der in den Gehölzen hängenden Raupengespinste entfernt und so der Befall in den kommenden Jahren reduziert werden. Ergänzend dazu ist für das Frühjahr 2021 eine gezielte Behandlung der verbleibenden Bäume mit Bioziden vorgesehen, da sich auch hier zahlreiche Raupengespinste befinden.

Der Gehölzrückschnitt soll einen Großteil der in den Gehölzen hängenden Raupengespinste entfernen.

Dieser Rückschnitt dient zugleich auch der Verjüngung der Gehölzer; dieser Verjüngungsschnitt wird auch aus Gründen der Verkehrssicherung in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

Da an der Autobahn 94, im Bereich der Anschlussstelle Anzing, ebenfalls größere Gehölzbereiche von der Goldafterraupe befallen sind, erfolgen die Maßnahmen in enger Abstimmung mit der Autobahndirektion Südbayern, der Gemeinde Anzing sowie der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Ebersberg.

Durchführen wird den Gehölzschnitt, im Auftrag des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, die Straßenmeisterei Ebersberg. Der zuständige Straßenmeister, Johannes Bachmaier, rechnet damit, dass die Arbeiten etwa zwei bis drei Tage dauern werden. Mit Verkehrsbehinderungen ist nicht zu rechnen.

Pressemitteilung des Staatlichen Bauamts Rosenheim

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