1000 Meter Verlängerung der Wände

Ab Mitte März: Lärmschutzmaßnahmen auf der Bahnstrecke Rosenheim-München

Um den Lärm der Züge auf der Strecke Rosenheim-München zu senken hat die Bahn auf Basis einer „Machbarkeitsuntersuchung Inntal“ beschlossen, diverse Umbauten anzugehen. Diese beginnen Mitte März und sind wahrscheinlich Mitte 2022 abgeschlossen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Rosenheim - 18. März: Im Rahmen der „Machbarkeitsuntersuchung Inntal“ verlängert die Deutsche Bahn bestehende Lärmschutzwände in Ostermünchen und Großkarolinenfeld. Insgesamt rund 1000 Meter zusätzliche Wände sorgen für mehr Ruhe entlang der Bahnstrecke München – Rosenheim. Die Bauarbeiten beginnen Mitte März und werden voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Die Maßnahme startet mit Ramm- und Gründungsarbeiten. Diese erfolgen nachts insbesondere entlang der Ortsdurchfahrten von Tuntenhausen-Ostermünchen und Großkarolinenfeld statt. Für den daraus entstehenden Lärm bittet die Bahn die Anwohner um Verständnis.

Entlang der Bahnstrecke München-Rosenheim-Kufstein setzt die Deutsche Bahn zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen um. Bund und Bahn hatten dies unter anderem auf Basis einer Machbarkeitsuntersuchung vereinbart. Für knapp 13 Millionen Euro errichtet die DB seit 2018 auf einer Länge von 16,4 Kilometern Schienenstegdämpfer und auf 6,4 Kilometern Schutzwände.

Nach Abschluss werden dann insgesamt 50 Kilometer Schallschutzwände den Anwohnern in den 18 Ortsdurchfahrten mehr Ruhe verschaffen. Zwischen dem Grenzort Kiefersfelden und München-Trudering wurden im Zuge der bisherigen Lärmschutzmaßnahmen des Bundes auf einer Gesamtlänge von 24 Kilometern Schutzwände errichtet. Mit den aktuellen Maßnahmen summiert sich der Aufwand auf 75 Millionen Euro.

Hinzu kommt, dass seit Mitte Dezember 2020 laute Güterwagen auf deutschen Gleisen verboten sind. Die DB hatte bis zu diesem Zeitpunkt alle Güterwagen umgerüstet. Auf diese Weise reduziert sich das Vorbeifahrgeräusch eines Güterzuges um 10 Dezibel, was in der menschlichen Wahrnehmung einer Halbierung des Lärms entspricht.

Pressemitteilung DB

Rubriklistenbild: © Rene Ruprecht/dpa

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