Bauarbeiten für die Rosenheimer Westtangente

Behelfsbrücken in Wernhardsberg als Publikumsmagnet

Die Bauarbeiten an der neuen Rosenheimer Westtangente erfordern immer wieder spitzfindige Lösungen.
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Die Bauarbeiten an der neuen Rosenheimer Westtangente erfordern immer wieder spitzfindige Lösungen.

Rosenheim/Wernhardsberg – Die im November 2020 eingehobenen zwei Behelfsbrücken, je 25 Meter lang und 60 Tonnen schwer, der zukünftigen Rosenheimer Westtangente erweisen sich wegen seiner technischen Besonderheiten zunehmend als Anziehungspunkt der hiesigen Bevölkerung.

Täglich besichtigen viele Besucher das imposante Bauwerk der stark frequentierten Eisenbahnlinie Rosenheim-München über das nach nur kurzen Unterbrechungen der transeuropäische Eisenbahnverkehr ständig fließt.

Die technischen Details wurden vom Leiter der Abteilung „Konstruktiver Ingenieurbau“ Karl Kergl und vom Projektleiter Alex Zett des Staatlichen Bauamts Rosenheim in der Ausgabe des „Blick-Punkt“ vom 28. November detailliert beschrieben. Besonders interessant sind die Verwendung von Punktgleit-Kipplagern und höhenverstellbaren Endquerträgern, die eigens für dieses Projekt konzipiert wurden und zuvor so noch nie zum Einsatz kamen. Im genannten Bericht von „Blick-Punkt“ äußert sich der Abteilungsleiter sehr deutlich: „Eine vergleichbare Maßnahme, unter diesen Bedingungen, wurde so noch nie durchgeführt“ und weiter „wir sammeln hier alle täglich neue Erfahrungen.“

Den technischen Problemlösungen der Fachleute, dem minutiös und millimetergenau durchgeführten Einheben der Stahlbrücken mittels gewaltiger Mobilkräne sowie der engen Zusammenarbeit mit der Baufirma und den Verantwortlichen der Deutschen Bahn unter strenger Beachtung der Bahnbetriebssicherheit und Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs zollten die zahlreichen Besucher höchste Anerkennung und Respekt.

ele

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