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Wochenbericht Stand 7. Oktober

„Befinden uns in der Region mitten in einer vierten Welle“ - So ist die Corona-Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim

Symbolbild
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Der Corona-Wochenbericht für Stadt und Landkreis Rosenheim. (Symbolbild)

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 7. Oktober 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Das Gesundheitsamt Rosenheim weist darauf hin, dass das Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Rosenheim seit Anfang August exponentiell gestiegen war. Anfang September verharrte die 7-Tage-Inzidenz auf hohem Niveau, seit letzter Septemberwoche sind die Infektionszahlen – vor allem in den Landkreisgemeinden – erneut stark gestiegen. Dem Gesundheitsamt Rosenheim wurden täglich zwischen 44 und 157 neue Fälle (insgesamt 670 Neumeldungen, Vorwoche: 659) gemeldet. Weit überwiegend sind Ungeimpfte bei den neuen Fällen betroffen, knapp zwei Drittel der positiv Getesteten liegen im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren. Nachdem zu Ferienbeginn die Hauptursachen der Ansteckungen Reiserückkehrer waren, herrscht mittlerweile ein diffuses Ausbreitungsgeschehen vor.

Zunehmend kommt es zu Übertragungen von Infektionen auf Mitarbeiter und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Seit Schulbeginn wird eine hohe Zahl an positiven Fällen sowie an Infektionsübertragungen in Schulen aber auch in Kitas gemeldet .Insgesamt bleibt die Bettenbelegung seit Ende August auf den Intensivstationen in der Region unverändert auf hohem Niveau. Die Lage auf den Intensivstationen im RoMed Klinikverbund ist weiterhin angespannt aber bislang nicht überlastet, die COVID-Intensivbetten sind voll belegt. Es werden dort fast ausschließlich ungeimpfte Patienten intensivmedizinisch versorgt. 

Für den Herbst ist zu erwarten, dass saisonbedingt die Infektionszahlen weiter ansteigen werden. Das wird die Belastung der Kliniken in der Region, vor allem im Intensivbereich, noch bevor die landesweite Krankenhaus-Ampel anschlägt, weiter ansteigen lassen. Die Kontaktpersonennachverfolgung kann durch das Gesundheitsamt sowohl im Bereich der Indexfälle als auch bei den Kontaktpersonen tagesaktuell nicht mehr sichergestellt werden. Zur Verbesserung der Kapazitäten werden weiterhin Einstellungsverfahren mit Hochdruck betrieben. Um den entstandenen Rückstand wieder aufarbeiten und die Fälle wieder tagesaktuell abarbeiten zu können, unterstützt die Bundeswehr das Gesundheitsamt seit 13. September. 

Bewertung des Infektionsgeschehens:

Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, bewertet die epidemiologische Lage in Stadt und Landkreis folgendermaßen: „Wir befinden uns in der Region mitten in einer vierten Welle. Der seit Anfang August exponentielle Anstieg der Fallzahlen war zwischenzeitlich abgebremst worden, seit der letzten Septemberwoche steigen die Meldezahlen – vor allem in den Landkreisgemeinden – wieder kräftig an. Diese vierte Welle ist vornehmlich eine Welle der bislang Ungeschützten, also der Personen, die nicht geimpft sind oder die Infektion nicht bereits durchgemacht haben. 

Ich sehe diese Entwicklung, vor allem vor dem Hintergrund weiterer Lockerungen – wie Öffnungen von Clubs und Diskotheken, Erlaubnis von Volksfesten und öffentlichen Festivitäten sowie Wegfall der Maskenpflicht am Sitzplatz in Schulen – mit großer Sorge. Die Regelungen zu ‚3G‘ in der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind in Regionen mit hohem Infektionsdruck, hoher Belegung auf den Intensivstationen und zu geringer Impfrate, wie in Stadt und Landkreis Rosenheim, nicht geeignet, um das Infektionsgeschehen deutlich abzubremsen. Wir fahren sozusagen mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Herbst.“ 

„Wir verzeichnen zunehmend Krankheitsfälle bei Beschäftigten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen. Ein erneutes großes Ausbruchsgeschehen wie Anfang September in einem Heim in der Stadt ist aber bislang ausgeblieben. Weiterhin befinden sich bei den Erkrankungsfällen auch vollständig geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner. Das hat uns gezeigt, dass – zumindest zum Teil – nach einem halben Jahr die Immunität gegen das Coronavirus bei Betagten und Pflegebedürftigen nicht mehr ausreichend gegen eine Ansteckung schützt. Die mobilen Impfteams des Impfzentrums Rosenheim haben daraufhin nach Beratung mit dem Gesundheitsamt allen Einrichtungen Termine für Auffrischimpfungen aber auch von Nachholimpfungen angeboten. Ich bin sehr erleichtert, dass gestern nunmehr auch die Ständige Impfkommission (STIKO) in einer Pressemitteilung eine Empfehlung für eine Auffrischimpfung bei Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen sowie für über 70-Jährige angekündigt hat. Ich hoffe sehr, dass dies die Akzeptanz der Auffrischimpfung noch einmal erhöhen wird und den Ärztinnen und Ärzten fachlichen Rückhalt bei ihrer Arbeit geben wird“, verdeutlicht Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim.

„Ich empfehle dringend allen Bewohnerinnen und Bewohnern in Heimen aber auch den über 70-Jährigen, das Angebot der Drittimpfung anzunehmen. Gleichzeitig appelliere ich auch nachdrücklich an alle Beschäftigten in der Pflege, dem Service und dem Reinigungsdienst sowie an die Angehörigen der Pflegebedürftigen, die sich bislang noch nicht für eine Impfung entscheiden konnten, sich einen vollständigen Impfschutz geben zu lassen, zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Familien sowie der von Ihnen gepflegten und versorgten Bewohnerinnen und Bewohner.“

Impfungen

Insgesamt sind bis zum 07. Oktober in Stadt und Landkreis Rosenheim 209.974 Schutzimpfungen gegen COVID-19 erfolgt, überwiegend in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum auf der Loretowiese. 107.343 davon waren Erstimpfungen und 102.177 davon Zweitimpfungen. Insgesamt 11.380 Impfungen wurden in stationären Einrichtungen in Stadt und Landkreis verabreicht. 4.576 Impfungen wurden an Sonderimpftagen durchgeführt.

Seit dem 31. März bis einschließlich 7. Oktober haben niedergelassene Ärzte insgesamt 154.633 Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen durchgeführt. Die Arztpraxen handeln unabhängig vom Impfzentrum Rosenheim.Es sind weitere dezentrale Sonderimpftage für alle ab 12 Jahren in verschiedenen Gemeinden geplant. Ort und Zeit der Sonderimpfaktionen können unter https://www.landkreis-rosenheim.de/impfzentrum-loretowiese/?findTab=#impfzentrum-loretowiese-sonderimpftage eingesehen werden. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Um die Abwicklung zu beschleunigen und die Wartezeiten für andere Personen so gering wie möglich zu halten, wird um vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern gebeten. Zudem soll der Personalausweis und (soweit vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Bei den jeweils zweiten Sonderimpftagen nach etwa drei Wochen muss für die Zweitimpfung die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden. Denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind an diesen Tagen in begrenztem Umfang möglich. 

Eine Priorisierung der Impfwilligen findet nicht mehr statt und es steht ausreichend Impfstoff für alle Impfwilligen ab 12 Jahren zur Verfügung. Das heißt, jeder impfwillige Bürger ab 12 Jahren, erhält direkt nach der Registrierung die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Impftermins im Impfzentrum. Auf diesem Weg ist eine Impfung mit einem überschaubarem zeitlichen Aufwand möglich. Weiterhin dürfen sich alle Bürger für die Impfung gegen COVID-19 unter https://impfzentren.bayern registrieren, ausnahmsweise auch telefonisch unter der Rufnummer 08031 / 365 8899. Impfungen im Impfzentrum können auch ohne vorherige Terminvereinbarung durchgeführt werden, in dem Fall ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. Das Impfzentrum Rosenheim ist nun täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. 

Falls Bürgerinnen und Bürger eine Auffrischungsimpfung wünschen, die Impfserie vor mindestens sechs Monaten abgeschlossen worden ist (entspricht in der Regel der Zweitimpfung) und etwa ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorliegt, wird darum gebeten, sich diesbezüglich an den behandelnden Hausarzt oder die Impfhotline (08031 / 365 8899) zu wenden. Die Impfhotline kann direkt einen Impftermin für die Auffrischungsimpfung im Impfzentrum vergeben. Berechtigte Personen können die Auffrischimpfung im Impfzentrum jedoch auch ohne vorhergehende Terminvereinbarung erhalten.

Weitere Informationen zur Impfung im Impfzentrum enthält das Merkblatt auf der Homepage des Landkreises unter dem Punkt „Fragen und Antworten“. Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis ist weiterhin in teilnehmenden Apotheken (www.mein-apothekenmanager.de) erhältlich. Ggf. auftretende Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen) nimmt das Paul-Ehrlich-Institut über die App „SafeVac 2.0“ und unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html entgegen.

„Nur etwas mehr als die Hälfte (55,1 Prozent durchgeführte Zweitimpfungen, 56,6 Prozent Erstimpfungen – die Quote ist unvollständig, da keine Impfungen, die in anderen Landkreisen durchgeführt wurden, und keine betriebsärztliche Impfungen enthalten sind!) der Bevölkerung in Stadt und Landkreis sind vollständig geimpft. Das ist für einen nennenswerten Beitrag durch eine Herdenimmunität viel zu gering

Ich rate daher dringend allen Personen, für die eine Impfindikation besteht und bei denen keine medizinische Kontraindikation nach wissenschaftlichen Kriterien vorliegt, eine Impfung durchführen zu lassen. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen, es werden sich alle Personen, die nicht geimpft sind oder die Infektion nicht schon durchgemacht haben, an dem Virus anstecken. Kein Mensch kann sicher sein, dass bei ihm nicht eine schwere Verlaufsform der Infektion auftritt oder langwierige und belastende Folgesymptome durch Long-COVID verbleiben. Die bundesweiten Zahlen des DIVI-Intensivregisters (https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur) belegen, dass der größte Anteil der auf Intensivstationen behandelten Coronafälle aus den Altersgruppen der 50 bis 59- und 60 bis 69-Jährigen stammt. 

Wir müssen sicherstellen, dass vor allem die Kinder, für die keine Impfstoffzulassung besteht, durch eine hohe Impfrate der Erwachsenen und Jugendlichen geschützt werden, gerade jetzt, wo der Schulbetrieb im Präsenzunterricht läuft. 

Geben Sie sich einen Ruck und lassen Sie sich impfen. Es ist so einfach geworden, sich ohne Termin vor Ort in Ihrer Nähe bei den Sonderimpftagen oder im Impfbus, schützen zu lassen. Schenken Sie nicht den Gerüchten oder Fake-News über Impfnebenwirkungen, wie z.B. Unfruchtbarkeit oder Veränderungen in der Erbsubstanz, Glauben (s.a. Fakten gegen Falschmeldungen zur Corona-Schutzimpfung unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/mythen-impfstoff-1831898 oder https://www.zusammengegencorona.de/impfen/basiswissen-zum-impfen/impfmythen/). Die impfenden Ärztinnen und Ärzte nehmen sich gerne die Zeit, Sie objektiv über Impfnebenwirkungen aufzuklären und prüfen gewissenhaft Indikation und Kontraindikation. Nach wie vor besteht ein uneingeschränkt positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Corona-Schutzimpfungen. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Erwachsenen Solidarität mit den Kindern zeigen und wir ein Stück von dem an die Gruppe zurückgeben, die bislang für die Vulnerablen in der Gesellschaft massive Einschränkungen in Kauf genommen hat. 


Diese Impfung ist gerade nicht nur eine persönliche Angelegenheit, sondern wir alle haben ein Stück weit Verantwortung für die ganze Gesellschaft“, mahnt Hierl.

Fallzahlenentwicklung (Datenstand des Gesundheitsamtes Rosenheim): 

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 30. September 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 670 neue Fälle (am 30. September: 659) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 22.062 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 17.211, Stadt: 4.851). 

Die Auswertung der Fälle seit 1. September ergibt, dass trotz der Impfbemühungen etwa 10 Prozent in der Altersklasse über 60 Jahre betroffen waren, also Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Fast zwei Drittel der Fälle (65 Prozent) lagen im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren. 14 Prozent der Fälle traten bei Kindern zwischen 12 und 17 Jahren auf. Für diese Altersgruppe existiert eine Empfehlung der STIKO. Alle diese Infektionsfälle wären grundsätzlich durch eine Impfung vermeidbar. 11 Prozent der Fälle traten bei Kindern und Jugendlichen bis unter 12 Jahren auf, für die es bislang noch keine Impfstoffzulassung gibt.

Im Zeitraum vom 1. bis 29. September wurden 3.270 neue Fällen registriert, davon waren 2.640 (80,7 Prozent) ungeimpft, 204 (6,2 Prozent) waren entweder unvollständig geimpft oder die abschließende Impfung lag weniger als 15 Tage zurück. Bei 426 Personen mit vollständiger Impfung waren 321 (9,8 Prozent) symptomatisch erkrankt (gemäß Definition sogenannte Impfdurchbrüche), lediglich 6 Personen (0,2 Prozent) mussten stationär behandelt werden

In den Heimen in Stadt und Landkreis ereignen sich bei Mitarbeitenden und Bewohnern zunehmend Krankheitsfälle. Dabei sind in einigen Fällen auch bereits vollständig geimpfte Bewohner betroffen, die zum Teil hospitalisiert werden mussten. Zum überwiegenden Teil waren die betroffenen Mitarbeitenden ungeimpft. So wurden in der letzten Woche in 11 Alten- und Pflegeheimen bei 10 Bewohnern (6 davon waren geimpft) und 17 Mitarbeitenden (3 davon waren geimpft) Corona-Infektionen festgestellt. Zwei Heimbewohner (beide ungeimpft) mussten hospitalisiert werden

Seit dem letzten Wochenbericht sind in Schulen 94 und in Kitas 14 positive Fälle aufgetreten, davon 18 Ausbrüche mit 26 Folgefällen. In einer Schule waren seit 20. September insgesamt 30 Fälle aus 11 verschiedenen Klassen gemeldet worden. 

18.405 Personen genesen

Mittlerweile wurde bei mindestens 18.405 Personen eine Genesung dokumentiert. 549 Personen (am 30. September: 548) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 476, Stadt: 73). Von den Verstorbenen waren 21 (am 30. September 20) Personen unter 60 Jahren. 362 (am 30. September: 362) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurde eine Person (am 30. September: 2) mit Alter unter 60 Jahre gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben ist. Diese verstorbene Person war nicht in einem Heim betreut worden.


36 (am 30.09.2021: 30) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 12 Patienten (am 30. September: 10) auf einer Intensivstation

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 8. Oktober (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 168,26 (am: 30. September 141,53), für den Landkreis Rosenheim bei 215,11 (am: 30. September 217,41).

Übersicht über Infektionsumfeld und Testanlass für den Zeitraum 01. - 07. Oktober (Tag nach letztem Wochenbericht bis Tag heutiger Wochenbericht) bei neu gemeldeten Fällen (Stand 07. Oktober24 Uhr):

Neufälle 1. August bis 29. September3270
ungeimpft2640
unvollständig geimpft175
2. Impfung < 15 Tagen29
2. Impfungen > 15 Tagen bzw. einmalige Impfung mit Johnson & Johnson vor ≥ 15 Tagen426
davon symptomatisch erkrankt321
davon in stationärer Behandlung6
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim

Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinden

Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche z.B. in Pflegeeinrichtungen, zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, so dass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

GemeindeFälle GeneseneDifferenz der Fälle zur Vorwoche
Albaching11094+7
Amerang218179+11
Aschau im Chiemgau310276+2
Babensham239158+11
Bad Aibling13781172+17
Bad Endorf537431+28
Bad Feilnbach651541+31
Bernau am Chiemsee405359+4
Brannenburg422380+6
Breitbrunn am Chiemsee8371+2
Bruckmühl988819+36
Chiemsee220
Edling314252+6
Eggstätt209181+3
Eiselfing216157+7
Feldkirchen-Westerham539450+7
Flintsbach am Inn245214+6
Frasdorf174141+10
Griesstätt204143+4
Großkarolinenfeld425345+17
Gstadt am Chiemsee9381+2
Halfing186155+10
Höslwang9977+8
Kiefersfelden469427+3
Kolbermoor12631046+37
Neubeuern200169+9
Nußdorf am Inn214182+6
Oberaudorf360329+13
Pfaffing291205+13
Prien am Chiemsee606490+38
Prutting195151+7
Ramerberg6560+3
Raubling686605+12
Riedering488344+18
Rimsting205158+21
Rohrdorf am Inn420343+20
Rosenheim48514172+106
Rott am Inn248197+7
Samerberg193161+13
Schechen395352+3
Schonstett8972+2
Söchtenau293213+10
Soyen223177+4
Stephanskirchen583465+29
Tuntenhausen548417+34
Vogtareuth224151+10
Wasserburg am Inn860759+8

* Bei einer Fallzahl kleiner 5 erfolgt aus Datenschutzgründen keine Auswertung der Genesenen.

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts.

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