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Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim

Impffortschritt in Gefahr? Ausfallquote bei Impfterminen um 50 Prozent gestiegen

Im Landkreis Rosenheim wird nach wie vor fleißig geimpft. Doch auch im südöstlichen Alpenvorland nimmt die Zahl der bereits vollständig immunisierten Personen nicht so schnell zu, wie es eigentlich möglich wäre.

Rosenheim - Die Zeiten der knappen Impfstoffe scheinen vorerst vorbei. Wöchentlich kommt es zu mehreren Sonderimpfaktionen in der Region und allgemein wird mitgeteilt, dass jedem, der möchte, ein Impftermin in Aussicht gestellt werden kann. Mittlerweile sogar in den jüngeren Generationen. Die Priorisierung wurde aufgehoben.

Im Licht der Meldungen von zahlreichen Absagen von Impfterminen und der damit zusammenhängenden Ausfallquote hat rosenheim24.de bei der Stadt Rosenheim nachgefragt, wie die Lage in Stadt und Landkreis ist. Besonders der Vergleich mit den letzten Monaten, in denen es mit dem Impffortschritt gut zu laufen schien, ist dabei interessant.

Ausfallquote bei Impfterminen um 50 Prozent gestiegen

Christian Schwalm, Pressesprecher der Stadt Rosenheim, teilt mit, dass laut Stadtverwaltung im Juni pro Tag etwa 20 Impftermine abgesagt wurden. Die Ausfallquote habe sich im Vergleich mit den vorangegangenen Monaten sogar um etwa 50 Prozent erhöht. Das schwindende Interesse an einer Immunisierung scheint auch in der Region angekommen zu sein.

Bislang konnten die meisten abgesagten Termine entsprechend an andere impfwillige Personen abgegeben werden, so die Stadtverwaltung. Im Juli hingegen verlagert sich die Lage jedoch ins Negative. Die Termine konnten seit Monatsbeginn nicht mehr anderweitig genutzt werden. Trotz der Probleme mit den abgesagten Terminen musste im Juni jedoch keine einzige Impfdosis entsorgt werden, wie die Stadtverwaltung betont.

Stadtverwaltung Rosenheim: Absage mit oder ohne Grund nicht tragbar

Wer einen Impftermin nicht wahrnehmen kann - ob mit oder ohne triftigen Grund - macht es den Mitarbeitern mit der Planung schwer. Das stellt die Stadtverwaltung Rosenheim klar. Grundsätzlich ist sei es nicht tragbar, einen ausgemachten Impftermin abzusagen. Aktuell hat es aber keine Folgen, wenn man einen Termin nicht wahrnimmt. Sollte man eine Absage für unausweichlich halten, gibt die Stadtverwaltung an: „Generell gilt: Je früher, desto besser.“

mda

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert

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