Prozess in Rosenheim

Marihuana im Rucksack: Dealender Asylbewerber hinter Gitter

Rosenheim/Großkarolinenfeld - Bei einer Kontrolle im Zug auf Höhe Großkarolinenfeld konnten bei einem 26-jährigen Senegalesen 712 Gramm Marihuana im Rucksack festgestellt werden. Deswegen stand der Mann nun vor dem Schöffengericht:

Zwei Jahre und zwei Monate Haft: So lautete das Urteil gegen einen 26-jährigen Senegalesen. Wie das OVB am Mittwoch berichtet, sei der Senegalese nur aufgrund seines umfassenden Geständnisses vor dem Schöffengericht mit diesem milden Strafmaß knapp über der Mindeststrafe davon gekommen. Laut OVB habe der Asylbewerber derzeit noch keine Aufenthaltsgenehmigung und somit auch keine Arbeitserlaubnis.

Der junge Mann war offenbar auf der Suche nach einer Einnahmequelle. Mitbewohner hätten ihn schließlich dazu gebracht, in das Geschäft einzusteigen - ohne Erfolg.Bei einer Polizei-Kontrolle im Zug im Mai 2017 wurde der Senegalese untersucht. Im Rucksack wurde unter anderem knapp ein Kilogramm Marihuana gefunden.

Zwei Jahre und zwei Monate Haft

Vor Gericht erklärte der Verteidiger, dass der Angeklagte aus wirtschaftlicher Not gehandelt habe. Nach viermonatiger Untersuchungshaft und einer drohenden Abschiebung sollte das Strafmaß eine 20-monatige Bewährungsstrafe nicht überschreiten, so der Anwalt. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und drei Monate Haft gefordert, hieß es in dem Bericht.

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