Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Stadt und Landkreis Rosenheim

„Wer echten Klimaschutz will, der muss jetzt Grün wählen!“

+
(von links): Stephan Walter (BGM-Kandidat Rimsting), Ulla Zeitlmann (Landratskandidatin), Eike Hallitzky (Landesvorsitzender B90/Die Grünen), Nicole Eckert (BGM-Kandidatin Stephanskirchen), Severin Ohlert (BGM-Kandidat Bernau), Claudia Sasse (BGM-Kandidatin Prien), Hubert LIngweiler (Kreisvorsitzender B90/Die Grünen), Martina Thalmayr (BGM-Kandidatin Bad Aibling), Franz Opperer (Ober-BGM-Kandidat Rosenheim) und Steffi König (Kreisvorsitzende B90/Die Grünen).

Rosenheim - Gut 150 Gäste waren zum Politischen Aschermittwoch der Grünen in das Rosenheimer TAM-Ost gekommen. Neben dem Rosenheimer OB-Kandidaten Franz Opperer und der Landratskandidatin Ulla Zeitlmann sprach an diesem Abend der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Eike Hallitzky.

Noch unter dem Eindruck der Ereignisse von Hanau versprach OB-Kandidat Franz Opperer klare Kante gegen Rechts: „Wir Grünen sind es, die als Garanten für die demokratische Werteordnung stehen!“ Auch in der Rosenheimer Stadtpolitik seien es die Grünen, die mit Mut längst überfällige Veränderungen angehen wollten. Das beginne mit einer ernsthaften Verkehrswende über den Bau bezahlbaren Wohnraums bis hin zu einer ambitionierten Klimapolitik. Auch die grüne Landratskandidatin Ulla Zeitlmann stellte in ihrer Rede die Klimapolitik in den Vordergrund:

„Wer tatsächlich grüne Politik will, der darf nicht auf die Worte der Landesregierung hereinfallen, sondern muss sehen, was diese Regierung – genauso das Landratsamt in Rosenheim – in all den Jahren des Regierens tatsächlich umgesetzt hat“, so Zeitlmann. Die Bilanz empfände sie mehr als ernüchternd, denn sie gehe kaum über Absichtsbekundungen hinaus. Zeitlmann möchte im Rahmen eines ehrgeizigen Klimaschutzplanes eine Klimaagentur einführen und die Nutzung regenerativer Energien für die Liegenschaften des Kreises. So soll der Landkreis zu einem bayern- und bundesweiten Vorbild in Sachen Klimaschutz werden. „Die Zeit, in der wir noch handeln können, läuft uns davon – wer echten Klimaschutz will, der muss jetzt Grün wählen!“

Insgesamt 16 Kandidat*innen bewerben sich derzeit in den Gemeinden des Landkreises um eines der Bürgermeisterämter. Rund die Hälfte von ihnen war ebenfalls ins TAM-Ost gekommen, um sich vorzustellen. Der grüne Kreisverband kann 2020 mit seinen über 20 Ortsverbänden und 450 Mitgliedern weit stärker in den Wahlkampf eingreifen als noch vor sechs Jahren. Der Landesvorsitzende Eike Hallitzky warb deshalb in seiner Rede dafür, sich angesichts der vielfältigen Herausforderungen nicht hinter ideologischen Mauern zu verkriechen:

„Wir kommen nur dann mutig voran, wenn wir miteinander sprechen, diskutieren und mit Jung und Alt um den besten Weg ringen.“ Er versprach, dass die Grünen auch in Stadt und Landkreis Rosenheim für einen guten Öffentlichen Nahverkehr von früh bis spät, für echten Klimaschutz und mehr Frauen in der Politik kämpfen werden: „In Rosenheim nehmen die ersten vier Plätze der Stadtratsliste grüne Frauen ein, mit Ulla Zeitlmann bewirbt sich eine Frau um den Landratsposten und viele junge Frauen bewerben sich um das Amt der Bürgermeisterin. Das ist großartig!“

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Stadt und Landkreis Rosenheim

Kommentare