Einsatz der Wasserwacht am Samstag 

Spektakuläre Eisrettung am Happinger See - Bilder von der Übung

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Rosenheim - Am Samstagvormittag führte die Kreiswasserwacht mit großer Unterstützung am Happinger See eine Eisrettungsübung durch. 

Update, 17.37 Uhr: Bilder von der Übung

Übung: Eisrettung am Happinger See

Vorbericht:

Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage haben dazu geführt, dass sich auf einigen Seen in Bayern eine Eisschicht gebildet hat. Doch vielerorts sind die Eisflächen noch nicht tragfähig. Das heißt die Eisdecke ist zu dünn und es besteht Lebensgefahr.

Dennoch betreten zahlreiche Eissportfans aus der Region immer wieder die brüchige Oberfläche unserer Seen und Weiher. So kommt es nicht selten zu lebensgefährlichen Szenen. Menschen brechen durch das Eis und landen im eiskalten Nass. Dann ist guter Rat teuer und jede Minute zählt. Auf solche Situationen wollen Wasserwacht und Rettungsdienste bestens vorbereitet sein. 

Übung am Samstagvormittag

Deshalb wurde am Samstag zusammen mit den Kollegen der Schnelleinsatzgruppen BRK Wasserwacht OG Bad Aibling, Wasserwacht Rosenheim, Wasserwacht Flintsbach, einem unserer Einsatzleiter Wasserrettung, dem Technisches Hilfswerk Rosenheim und der Freiwillige Feuerwehr Stadt Rosenheim eindrucksvoll der Ablauf einer Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person geübt. 

Die zum Glück nur gestellte Situation wurde vom Bayerischen Rundfunk festgehalten. (Geplante Sendetermine: Samstag 9. Februar - 16. Uhr und 18.30 Uhr, sowie ab Montag den 11. Februar in der Abendschau.)

Wasserwacht rund um die Uhr einsatzbereit

Die ehrenamtlichen Wasserretter und die Schnelleinsatzgruppen der Wasserwacht sind rund um die Uhr für Notfälle auf dem Wasser und die Eisrettung mit Wasserrettern und Rettungstauchern einsatzbereit. 

Die beste Rettung ist aber die, die gar nicht erst benötigt wird, daher raten wir zur Vorsicht! Das Eis trägt in vielen Fällen nicht! Nicht aufs Eis gehen! Im Notfall Hilfe unter der Nummer 112 anrufen!

Die Wasserwacht rät dringend folgende Regeln für den Ernstfall zu beachten: - Laut um Hilfe rufen.

- In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät.

- So wenig wie möglich bewegen, um möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren.

- Sofort Hilfe holen über die Notrufnummern 112.

- Die eingebrochene Person beruhigen.

- Nur mit Hilfe von Hilfsmitteln wie Rettungsring, Leitern (teilweise an Seen am Uferbereich vorhanden), Ästen, Abschleppseil oder ähnliche Gegenstände die zur Verfügung stehen, die eingebrochene Person absichern. 

- Nur ans eisige Wasser gehen, wenn sie selbst über eine dritte Person mit einem Seil gesichert sind.

- Den Verunfallten an Land bringen, in der stabilen Seitenlage lagern und vor Kälte schützen, bis der herbeigerufene Rettungsdienst eintrifft.

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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