Pressemeldung Technische Hochschule Rosenheim

Doch kein Semesterticket – Ergebnis der Urabstimmung

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Rosenheim - Viele Diskussionen gab es in den letzten Wochen wegen der Einführung eines Semestertickets. Nun gibt es endlich die Ergebnisse der Abstimmung.

Im Zuge der Initiative Semesterticket fand vom 5. bis 16. November 2018 die Urabstimmung zur Einführung eines Semestertickets am Campus Rosenheim statt. Trotz der überdurchschnittlichen hohen Wahlbeteiligung von 43 Prozent haben sich 59 Prozent der Studierenden am Campus gegen die Einführung eines Semestertickets entschieden.

Technische Hochschule eine der Bedeutendsten

Die Technische Hochschule Rosenheim hat sich in den letzten 10 Jahren zu einer der bedeutendsten Hochschulen in Bayern entwickelt. Zahlreiche neue Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Informatik, Gestaltung, Gesundheit und Gesellschaftswissenschaften wurden aufgebaut. 

Dank Ihrer Akzeptanz und vieler weiterer sehr positiver Entwicklungen in Weiterbildung und Forschung & Entwicklung wurde die Hochschule zur Technischen Hochschule ernannt. Im Rahmen der Weiterentwicklung sieht sich die Hochschulleitung auch in der Verantwortung, die Standortfaktoren Wohnen und Logistik für unsere Hochschule und ihre Mitglieder mitzugestalten.

Beitrag zu nachhaltigem Verkehrskonzept 

Aus diesem Grund war und ist es ein wichtiges Anliegen, dass Studierende als Alternative zum Auto zu vertretbaren Rahmenbedingungen und Preisen den ÖPNV nutzen können und damit zugleich einen Beitrag zu einem ökologisch nachhaltigen Verkehrskonzept leisten. Erste Schritte hierzu wurden bereits mit der Einrichtung des Bahnhalts „Hochschule“ eingeleitet und durch die Initiative „Semesterticket“ fortgeschrieben.

Trotz der enorm hohen Wahlbeteiligung hat sich die Mehrheit der Studierenden gegen die Einführung des Semestertickets am Campus in Rosenheim entschieden (41% Befürworter und 59% Contra-Stimmen). Dennoch wird die TH Rosenheim die Entwicklung der Standortfaktoren Wohnen und Logistik für die Hochschule weiterhin gemeinsam positiv gestalten. Vor allem die überdurchschnittlich hohe Wahlbeteiligung von 43 Prozent zeigt, dass unter den Studierenden auch ein großes Interesse an der weiteren Entwicklung der Technischen Hochschule besteht. Dieses Signal ist trotz des negativ ausfallenden Ergebnisses als grundsätzlich positiv zu bewerten. Des Weiteren kann das Ergebnis auch ein guter Wegweiser für künftige Entscheidungen sein.

Erweiterte Umfrage

Neben der Urabstimmung wurde auch eine erweiterte Umfrage unter den Studierenden durchgeführt. Unter anderem wurden hierzu nach möglichen Gründen, im Falle einer Verneinung, gefragt. Die Auswertung der Meinungsumfrage sowie die Analyse der Werbekampagne nach Aspekten wie „Was führte zur Ablehnung? Was hätte besser gemacht werden müssen? etc.“ wird der nächste Schritt sein. 

Auf all diese Fragen wird versucht Antworten zu finden, um dann daraus die richtigen Schlüsse ziehen zu können.

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