Baumfällungen in Rosenheim-Kastenau

Staatsstraße 2095 auf Höhe Kastenau zeitweilig gesperrt

Rosenheim - Aufgrund des Risikos durch möglicherweise herabfallende Totäste und die Belastung durchdie Borkenkäfer-Plage sind weitere Baumfällungen erforderlich. 

Das Erzbistum München und Freising muss auf Veranlassung des Staatlichen Bauamts Rosenheim und in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Rosenheim aus Sicherheitsgründen weitere Bäume an der Miesbacher Straße in Rosenheim-Kastenau fällen lassen. Die Arbeiten werden zwischen Mittwoch, 28. Februar, und Freitag, 2. März, durchgeführt. 

Dazu wird die Staatsstraße 2095 auf Höhe Kastenau einseitig sowie die Abbiegung Richtung Innsbrucker Straße zeitweilig gesperrt. Durch eine Ampelregelung kann der Verkehr weiter fließen. Zudem müssen in der entsprechenden Waldfläche weitere vom Borkenkäfer befallene Fichten entnommen werden. 

Kontroverse Debatte

Um Baumfällarbeiten in dem betreffenden Forst hatte es Ende vergangenen Jahres Kontroversen gegeben, nachdem die Erzdiözese einer Aufforderung des Staatlichen Bauamts nachgekommen war, die festgestellte Gefährdung an der Staatsstraße 2095 zu beseitigen. Im gleichen Zuge wurden vom Borkenkäfer befallene Fichten sowie vom Eschentriebsterben, einer Pilzerkrankung, befallene Eschen entnommen. 

Insbesondere die vom Triebsterben befallenen Eschen stellen ein hohes Risiko dar, denn an den kranken Bäumen können unvermittelt Totäste abbrechen, im weiteren Verlauf kann der ganze Baum umstürzen. Die „Käferfichten“ werden vor allem entnommen, um die Verbreitung des Schädlings Borkenkäfer einzudämmen. Dies geschah und geschieht im Rahmen geregelter forstlicher Bewirtschaftung. Noch in diesem Jahr wird ein standortgerechter Mischwald wieder aufgeforstet.

Pressemeldung des Erzbischöflichen Ordianariat München

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa (Symbolbild)

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