Krankentransportwagen und Patientensimulator 

Modernste Technik für die Malteser Rettungswache Rosenheim

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Die beiden Notfallsanitäter Günter Leberfinger (li.) und Birgit Lotter (re.) von der Malteser Rettungswache Rosenheim lassen sich in die technischen Möglichkeiten des neuen Patientensimulators einweisen.

Rosenheim - Mit einem neuen Krankentransportwagen (KTW) und einem hochmodernen Patientensimulator sind die Mitarbeiter der Malteser Rettungswache seit kurzem noch besser für die Erfordernisse in der Notfallversorgung ausgerüstet.

Hochmoderne "Übungspuppe"

Bei dem Patientensimulator handelt es sich um eine hochmoderne "Übungspuppe", mit der zu Ausbildungs- und Übungszwecken äußert detailliert Notfallszenarien dargestellt werden können. "Man kann unterschiedliche Herz-und Atemgeräusch e sowie verschiedene Pulsfrequenzen darstellen und aus mehreren Pupillen auswählen, um unterschiedliche Erkrankungen zu simulieren", berichtet Wachleiter Ernst Schütz. 

Während der Druckmassage an der Puppe werden alle Werte aufgezeichnet.

Der Simulator verfügt außerdem über ein 12-Kanal-EKG, eine drahtlose Kommunikationseinheit zur Bedienung des Simulators und zur Kommunikation mit den Übenden. Die komplette Aufzeichnung aller Werte und durchgeführten Maßnahmen ermöglichen eine ausführliche Nachbesprechung der ‚Behandlung‘. 

"Nach einer ersten vierstündigen Einweisung werden aktuell verschiedene Szenarien programmiert, so dass wir demnächst in kleinen Gruppen mit dem Training beginnen können", so Schütz. Zum Wohl der Patienten setze man auf hoch qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter, denen ein attraktives Arbeitsumfeld geboten werde, so der Wachleiter. 

Neuer Krankentransportwagen

Der Malteser Krankenwagen der neuesten Generation ist durch eine auffälligere Farbgestaltung von der Seite besser erkennbar

Der neue KTW, der im Rahmen des öffentlichen Rettungsdienstes vom Freistaat Bayern finanziert wird, ersetzt das Vorgängerfahrzeug, das nach 9250 Einsätzen und 339000 Kilometern Fahrleistung ausgesondert wurde. Die neuen Fahrzeuge der 2017er Generation sind unter anderem mit einer Umfeldbeleuchtung und einer Signalanlage mit Frontkennleuchten ausgestattet. 

Ein neuartiger Tragesessel ermöglicht treppab den rückenschonenden Transport von Patienten

Ein neuer Tragesessel, der beim Treppentransport abwärts über ein Raupensystem gleitet, ermöglicht dem Rettungsdienstpersonal rückenschonenderes Arbeiten. Zudem ist das Fahrzeug gemäß dem aktuellen Hochsichtbarkeitskonzept seitlich mit auffälligen Farben gestaltet und deutlich besser zu erkennen. 

Technische Neuerungen unter anderem an der Wechselsprechanlage tragen dazu bei, dass der Betreuer im Patientenraum während der Fahrt möglichst durchgängig angeschnallt sitzen bleiben kann. Für ein angenehmeres Ambiente im Patientenraum sollen grüne statt der bisher blau gestalteten Farbelemente sorgen.

Pressemitteilung Malteser 

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