Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zukunft des AST gesichert

Rosenheim - Mit einer Neugenehmigung bis September 2017 wird ein Schlusspunkt unter die laufenden Diskussionen über die rechtliche Situation des AST-Betriebes gesetzt.

Anlass dazu waren die von der Gemeinde Stephanskirchen geplanten Verbesserungen. Seit 1992 war das AST als Gelegenheitsverkehr von der Stadt Rosenheim genehmigt worden. Eine von der Regierung von Oberbayern geforderte Umstufung hätte aber nachteilige Folgen mit sich gebracht. Der Stadt Rosenheim wäre die Zuständigkeit für die Genehmigung entzogen worden. Bus- und Schienenverkehrsunternehmer hätten ein gesetzliches Vetorecht gegen den AST-Verkehr erhalten. Freifahr- und Ermäßigungspflichten sowie neue Beförderungsverpflichtungen wären dem AST-Verkehr aufgebürdet worden. Faktisch hätte das die Einstellung des AST-Verkehrs zur Folge gehabt.

Um das AST für die derzeit jährlich 30.000 Fahrgäste zu retten, organisierte der Stimmkreis Abgeordnete für Rosenheim Ost, MdL Klaus Stöttner, einen runden Tisch im Bayerischen Landtag. Gemeinsam gelang es den beiden Kommunen Rosenheim und Stephanskirchen sowie den Stadtwerken Rosenheim, die Vertreter der Regierung von Oberbayern davon zu überzeugen, dass das AST Rosenheim weiter als Gelegenheitsverkehr nach § 46 PBefG betrieben werden sollte.

Ab sofort gibt es auch keine „weißen Flecken“ mehr im Öffentlichen Personennahverkehr in Stephanskirchen. Durch das Anruf-Sammel-Taxi (AST) der Stadtwerke Rosenheim wird diese Lücke geschlossen. Bereits 2011 hat der Gemeinderat dafür gestimmt, die täglichen Zeiten des Anruf-Sammel-Taxis auszuweiten und den bisher nur abends angebotenen AST-Service durchgehend von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts anzubieten.

Zusätzlich wurde beschlossen, neue AST-Abfahrtsstellen auch in solchen Ortsteilen einzurichten, die bisher nicht vom regulären ÖPNV angefahren wurden. Der aus dem „Bürgerbeteiligungsprojekt Senioren“ entstandene Arbeitskreis „Mobilität“ hat ebenfalls maßgebliche Arbeit geleistet und die neuen Abfahrtsstellen für die bisher zu kurz gekommenen Ortsteile erarbeitet.

Auch für die neue Flexibilität der Abfahrtszeiten hat sich die engagierte Bürgerbeteiligungsgruppe nachhaltig eingesetzt und damit zum Gelingen beigetragen. Mit einer jährlichen Förderung für die nächsten drei Jahre trägt im Übrigen auch der Landkreis sein „Scherflein“ dazu bei, das Projekt zu stemmen und hat eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 40 % eines möglichen Defizites zugesagt. Der gedruckte Original-Prospekt des Anruf-Sammel-Taxis (Herausgeber: Stadtwerke Rosenheim) wird Ende September im Kundenzentrum der Stadtwerke Rosenheim sowie im Rathaus Stephanskirchen und im Infocenter am Bahnhof aufgelegt.

Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim/Gemeinde Stephanskirchen

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare