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Deutlicher Appell auf Facebook

Dem Samerberger Bürgermeister reicht‘s: Aussichtskapelle Törwang ständig zugemüllt

Immer wieder kommt es vor, dass die schöne Aussichtskapelle oberhalb von Törwang zugemüllt wird – sehr zum Ärger von Bürgermeister Georg.
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Immer wieder kommt es vor, dass die schöne Aussichtskapelle oberhalb von Törwang zugemüllt wird – sehr zum Ärger von Bürgermeister Georg.

Immer wieder sei es das gleiche Spiel, ärgert sich Bürgermeister Georg Huber. An der Aussichtskapelle oberhalb von Törwang türmen sich Berge von Müll. Und das trotz „gut gemeinter Appelle“, den eigenen Müll wieder mitzunehmen. Jetzt reichte es dem Rathauschef – und redet auf Facebook Tacheles.

Samerberg – Es sei kein „Samerberger Phänomen“, sondern ein großes Ärgernis im ganzen Alpenraum, sagt Huber gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Der verstärkte Drang in die Natur sorge nicht nur für überfüllte Parkplätze, vermehrtes Wildparken und ungezügeltes Wildcampen, sondern auch für „enorme Müllhinterlassenschaften“. Almen, Berghütten und viele Ausflugsziele könnten „leider ein Lied davon singen“ klagt der Rathauschef.

Um dem entgegenzuwirken, hat der Chiemsee-Alpenland Tourismusverband (CAT) sogar eine Plakatkampagne ins Leben gerufen, um die Besucher mit einem Augenzwinkern auf die Umwelt zu sensibilisieren: „Für den Tourismus im ländlichen Raum sind saubere Landschaften und eine intakte Natur wichtige Voraussetzungen, um als Erholungs- und Urlaubsgebiet attraktiv zu sein“, sagt Geschäftsführerin Christina Pfaffinger auf Nachfrage.

Gut gemeinte Appelle bessern die Situation in Törwang nicht

„Die Plakatkampagne ist zwar gut gemeint, aber es gibt dann doch immer wieder schwarze Schafe, die jeglichen Respekt für die Landschaft und die schöne Natur vermissen lassen und die Regeln rücksichtslos missachten“, sagt Huber. Ihn ärgere es maßlos, wenn einer der „schönsten Flecken im Landkreis“ – die Aussichtskapelle oberhalb von Törwang – darunter leiden müsse: „Den Sonnenuntergang von dort aus zu genießen, ist ein Traum.

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Wie im Albtraum schaut es leider jedoch oft am nächsten Tag in der Früh aus: Trotz gut gemeinter Appelle, doch den eigenen Müll wieder mit zu nehmen oder wenigstens ordnungsgemäß zu entsorgen, tummeln sich an diesem begnadeten Fleckchen Erde grausige Müll-Hinterlassenschaften“, veröffentlichte er kürzlich auf Facebook.

Die meisten Besucher der Aussichtskapelle verhalten sich gut

Und um freche Kommentare zu vermeiden, schob Huber noch hinterher: „Bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit dem Argument, die Müllkörbe seien einfach zu klein. Einen solch großen Abfallkorb für diese allabendliche Menge haben wir gar nicht und wollen wir dort auch nicht installieren! Nehmt Euren Müll bitte selbst wieder mit, ihr S…bären, sonst habt Ihr dort nichts verloren!“

Nicht alle würden sich so verantwortungslos verhalten, stellt Huber klar: „95 Prozent aller Besucher verhalten sich angemessen.“ Aber die restlichen fünf Prozent würden dem schönen Ort einen „negativen Stempel“ aufdrücken. „Der grenzenlose Egoismus dieser Leute stört mich, und die schöne Umgebung leidet darunter“, ergänzt Huber.

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