Crossalps: Höhenflieger am Samerberg

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Samerberg - Über 100 abenteuerlustige Gleitschirmpiloten aus sechs Nationen trafen sich jetzt am Fuße der Hochries zu einem Outdoor-Wettbewerb der besonderen Art:

Die anspruchsvolle Herausforderung an die Athleten: Zu Fuß oder mit dem Gleitschirm fliegend innerhalb von 33 Stunden so weit wie möglich vom Start am Samerberg wegkommen und rechtzeitig wieder zurück im Ziel in Grainbach sein. Wenn man bedenkt, dass die gesamte Flugausrüstung, inklusive des vorgeschriebenen Sicherheitsequipments (Notfallschirm, Helm, Protektoren, GPS-Logger etc.), schon rund 15 Kilo wiegen kann und dieser „Ballast“ immer vom Athleten mitgeführt werden muss, erscheinen die erbrachten Leistungen um so beachtlicher.

Der Sieger Thomas Hofbauer aus St. Ruprecht in Österreich legte seinen Wendepunkt 80 Kilometer entfernt nach Fuschl am See im Salzkammergut. Von den 160 Kilometern Luftlinie konnte er bei wechselhaften Wetterbedingungen 50 Kilometer mit dem Gleitschirm fliegend zurücklegen. Die restliche Strecke musste er zu Fuß bewältigten. Am Ende bedeutete das für ihn eine Gehstrecke von 146 Kilometern.

Der besondere Reiz bei diesem Event liegt nicht primär darin, Erster zu werden, sondern seinen Wendepunkt am persönlichen Limit zu finden. Wetterbeurteilung, Taktik, Routenwahl und Risikomanagement stellen dabei hohe Ansprüche an die Athleten.

Insgesamt wurden von den 102 Teilnehmern in unterschiedlichen Klassen, 2700 Flugkilometer, 6000 Gehkilometer, 260 Flüge und unzählige Höhenmeter bewältigt. Alle kamen wohlbehalten wieder am Samerberg an. Weitere Informationen und alle Ergebnisse unter www.crossalps.com.

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