Betonstadl am Samerberg

Verwaltungsgerichtshof weist Berufung zurück

Samerberg - Am sechsten April fand die Verhandlung vor dem Verwaltungsgerichtshof statt. Nun gibt es Neuigkeiten in Sachen „Betonstadl Samerberg“.

UPDATE, 9.15 Uhr:

Wie Christina Schnölzer, stellvertretende Pressesprecherin des Verwaltungsgerichtshofs München auf Nachfrage von rosenheim24.de bestätigte, wurde die Berufung des Klägers zurückgewesen. Es bleibt damit beim Ausgangsurteil: Der Bauherr muss den Stadel wieder abreißen. 

Eine detaillierte Begründung werde voraussichtlich in zwei bis drei Wochen vorliegen.

Gemeinde und Landratsamt waren bereits im Jahr 2015 gegen den Bau vorgegangen, weil dieser nach ihrer Ansicht nicht ins Landschaftsbild passt. Wie der Landwirt in der Verhandlung am 6. April zwar mitteilte, sollte das Bauwerk noch eine Holzverkleidung und ein Satteldach bekommen, das Urteil bleibt jedoch das Selbe.

Erstmeldung

Wie Radio Charivari berichtete, habe der Verwaltungsgerichtshof laut Bürgermeister Georg Huber die Berufung des Besitzers zurückgewiesen.

Das sei allerdings zunächst nur der Tenor des Gerichtsurteils. Die schriftlichen Urteilsinhalte und die Begründung werden wohl erst in ein bis drei Wochen vorliegen. 

Klar ist jedoch, so Huber, dass nach aktuellem Stand der Verwaltungsgerichtshof die Argumente des Verwaltungsgerichts und des Landratsamts Rosenheim unterstützt. Es sei aber sicherlich zu früh, die Angelegenheit als abgeschlossen zu bezeichnen.

 Trotzdem zeigte sich das Rathaus vorsichtig erleichtert. Die Gemeinde und das Landratsamt wollten den Stadl abreißen, weil er nicht ins Landschaftsbild passte. Das Verwaltungsgericht in München gab dem statt. Der Besitzer klagte und erwirkte eine Berufung gegen die Abrissverordnung beim Verwaltungsgerichtshof.

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