1,5 Millionen Euro müssen her

Droht der Hochriesbahn nach über 40 Jahren das Aus?

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Samerberg - Droht der traditionsreichen Hochriesbahn der Lizenzentzug und damit das "Aus"? Möglicherweise, denn der TÜV fordert eine Ertüchtigung der Seilbahn.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Donnerstag berichtet, müssten die Gemeinde Samerberg und die Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins (DAV) rund 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der Seilbahn ausgeben, um eben jenen Lizenzentzug zu verhindern. Dieses Thema stand - genau wie die finanzielle Unterstützung des DAV-Dachverbandes bei der Sanierung der Hochrieshütte - auf der Jahreshauptversammlung der Sektion ganz oben auf der Tagesordnung.

Doch wie kann das Ganze finanziert werden? Weder Sektion noch Gemeinde können als Besitzer der Hochriesbahn Bergbahn GmBH das notwendige Geld aufbringen. Klar scheint, dass die GmbH dies finanziell stemmen muss. "Wir müssen als Wirtschaftsunternehmen denken und handeln. Die GmbH muss aus eigener Kraft wirtschaften", hieß es von Sektions-Schatzmeister Dieter Vögele und Andreas Müllinger, Geschäftsführer der GmbH. "Kurz- und mittelfristige Lösungen" seien aber bereits in Sicht, hieß es weiter. Vor allem das Gespräch mit dem TÜV soll laut OVB gesucht werden. Auch MdL Klaus Stöttner macht Hoffnung: "Es gibt ein Förderprogramm für Seil- und Bergbahnen, allerdings muss ein Winterbetrieb nachgewiesen werden." Problem: Die Hochriesbahn ist eigentlich eine Sommerbahn.

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