Polizeiruf 110: Premiere in Samerberg

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Von links: Bürgermeister Georg Huber mit Regisseur Hans Steinbichler und mit Produzenten Peter Hartwig.

Samerberg - Als Dank für die Hilfsbereitschaft der Anwohner während der Dreharbeiten zum neuen "Polizeiruf 110", wurden die Samerberger zu einer Vor-Premiere des Krimis eingeladen.

Sechs Wochen lang im vergangenen Herbst waren der Samerberg und die dortigen Ortschaften Drehort für einen neuen Kriminalfilm in der Reihe „Polizeiruf 110“ .


Zum Dank für ihr Mitmachen und für ihre Unterstützung erhielten die Samerberger schon vorab eine Vor-Premiere des Films. Dabei bedankte sich Produzent Peter Hartwig im voll besetzten Saal des Gasthauses Maurer in Grainbach bei der Samerberger Bevölkerung für ihr Verständnis bei manchen Straßensperren und für ihre Hilfsbereitschaft. Regisseur Hans Steinbichler freute sich als gebürtiger Chiemgauer, dass er das Haus seiner Tante in Mitterhof in einen der Haupt-Handlungsorte verwandeln konnte. „Der Samerberg bot ideale Bedingungen“, so Steinbichler abschließend. Bürgermeister Georg Huber vom Samerberg bedankte sich namens der Gemeinde für die exklusive Film-Vorführung und für die damit verbundene Werbung für die Hochtalregion Samerberg. Als Dankeschön überreichte er an Regisseur Steinbichler und Produzenten Hartwig je einen Laib Samerberger Bergkäse vom Lochnerhof, damit –wie er sagte- nach getaner Arbeit auch eine gescheite Brotzeit gemacht werden kann.

Der Krimi mit dem Titel „Schuld“ wird am Sonntag, 29. April um 20.15 Uhr im ARD-Programm ausgestrahlt werden.

Der Film „Schuld“ spielt in einem Dorf, wie es der Samerberg sein könnte und handelt davon, dass ein Mörder zwölf Jahre nach seinem Freispruch aufgrund neuer Untersuchungsmethoden und anhand von DNA-Spuren als tatsächlicher Täter überführt, aber anhand der Rechtslage nicht ein zweites Mal angeklagt werden kann. Teile der Dorfgemeinschaft wollen auf ihre Art Gerechtigkeit herstellen. „Ein sehr in die Tiefe gehender, emotionaler Film“, so eine Besucherin der Vorpremiere, deren Aussage ihr Begleiter ergänzt mit: „Unbedingt sehenswert“.

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