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Raubtier erkämpft sich Zugang

Durch die Wand genagt: Marder in Blutrausch beißt in Schechen zehn Fasane tot

Fasane, ob weiblich oder männlich, wie dieses stolze Exemplar auf einem dpa-Foto, passen ins Beuteschema der kleineren Raubtiere. Zehn Fasane wurden jetzt in Schechen Opfer eines Marders.
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Fasane, ob weiblich oder männlich, wie dieses stolze Exemplar auf einem dpa-Foto, passen ins Beuteschema der kleineren Raubtiere. Zehn Fasane wurden jetzt in Schechen Opfer eines Marders.

Manchmal ist ein Skandal kein Skandal, sondern ein Unglück: Wenn sich ein Räuber ins Gehege schleicht und dort Hühner, Gänse oder – wie jetzt in Schechen – Fasane totbeißt.

Schechen – Sie habe im südlichen Gemeindebereich von Schechen in einem Schuppen 50 bis 60 Fasane entdeckt, zehn lägen tot herum, meldete sich eine Userin. Das sei ein Tierskandal.

Nein, das war ein Marder. Der hat sich, so der Züchter der Fasane, durchs Holz in die Hütte der Tiere genagt und dort gewütet. Der Marder mag klein und eher zierlich sein – er ist ein Raubtier und fällt auch mal in einen Blutrausch. Auch ein Fuchs holt selten nur eine Gans.

„Ich will, dass es meinen Tieren gut geht“

Die toten Tiere habe er sofort aus dem Gehege genommen, so der Züchter, das Loch in der Hütte ist wieder vernagelt. „Ich bin schon lange Fasanenzüchter und will, dass es den Tieren gut geht, dass sie gesund sind und gut dastehen.“

Der Mann möchte anonym bleiben, denn er hat keine Lust auf Auseinandersetzungen mit militanten Tierschützern mehr. Die hat ihm ein 36 Jahre altes Pony, das bei ihm das Gnadenbrot frisst, schon mehrfach eingetragen. Ihm reicht‘s.

Veterinäramt ist mit Haltung zufrieden

Dass er seine Tiere vernünftig hält, bestätigten dem Fasanenzüchter jetzt, am Donnerstag, auch wieder die Mitarbeiter des Veterinäramtes Rosenheim. „Die waren ganz angetan, wie grün der Auslauf ist“, berichtet er von der Begehung.

+++ Weitere Berichte und Nachrichten aus Schechen finden Sie hier +++

Die Pressestelle des Landrats- und des Veterinäramtes bestätigt die Aussage des Züchters, dass die Tiere nach Lust und Laune zwischen Hütte und Voliere pendeln können. Und die vier Kolleginnen und Kollegen des Veterinäramtes hatten an der Haltung der Fasane tierschutzrechtlich nichts zu beanstanden, so die Pressestelle.

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