Polizei mahnt zur Vorsicht

Mehrere Rehe tot: Dramatische Serie von Wildunfällen im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim - Gleich mehrere Wildunfälle ereigneten sich in den vergangenen Tagen im Landkreis Rosenheim, dabei mussten drei Rehe ihr Leben lassen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Drei getötete Rehe, Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro - so lautet die Bilanz mehrerer Wildunfälle, die sich in den vergangenen Tagen im Landkreis Rosenheim zugetragen haben.

Rund 250 Euro Sachschaden an einem Fahrzeug und ein totes Reh ist die Folge eines Wildunfalles, der sich am Sonntag, den 25. Oktober, um 18.15 Uhr auf der Staatsstraße 2350 im Gemeindegebiet von Schechen zugetragen hat. Der 35-jährige Autofahrer aus Gars blieb beim Zusammenstoß unverletzt.

Ein Sachschaden von rund 500 Euro entstand am Pkw eines 65-jährigen Autofahrers aus Regen, als er im Bereich der Rosenheimer Grünfeldstraße am Sonntag gegen 17.45 Uhr einen Zusammenstoß mit einem Reh hatte. Nach dem Aufprall fiel das Reh auf den Asphalt, stand aber kurze Zeit später wieder auf und lief über einen Grünstreifen weiter in den Wald.

Rund 1000 Sachschaden an Pkw einer 35-jährigen Autofahrerin Vogtareuth und ein totes Reh ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Sonntag um 1 Uhr im Bereich der Vogtareuther Straße im Gemeindegebiet von Prutting. Die 35-Jährige wurde nicht verletzt.

Der Sachschaden am Pkw eines 19-Jährigen Rosenheimers wurde von der Polizei auf rund 1000 Euro geschätzt, als es am Freitag gegen 23 Uhr zu einem Aufprall mit seinem Reh im Bereich der B15 in Schechen kam. Der Fahrer wurde nicht verletzt, dass Reh verstarb noch an der Unfallstelle.

Um die verendeten Tiere kümmerte sich jeweils der von der Polizei verständigte Jagdpächter.

Hungrige Tiere auf Nahrungssuche queren Straßen

Ein Grund für die Häufung von Wildunfällen im Herbst ist, dass die Tiere auf der Suche nach Nahrung im Wald nicht mehr in der Häufigkeit fündig werden, wie im Sommer und deshalb längere Wege in Kauf nehmen müssen. Dies führt zu Querung von Straßen mit der Folge von Unfällen. Seien Sie deshalb Achtsam und bremsbereit. Meist queren nicht nur einzelne Tiere die Fahrbahn, häufig folgen noch weitere Tiere.

Red./Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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