Bauarbeiten laufen

Ortsumfahrung von Pfaffenhofen kommt planmäßig voran

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Schechen/Pfaffenhofen – Der Bauabschnitt IV der Westtangente (WT), die Umgehung von Pfaffenhofen, macht ganz offenkundig gewaltige Fortschritte.

Zwischen Wieden und Moos an der Staatsstraße 2080 werden insgesamt vier Brückenbauwerke errichtet, die in ihrer Gesamtheit sehr beeindruckend wirken. Beim ersten, auf der B15 aus Richtung Wasserburg kommend, wird die Ortsverbindungsstraße von Pfaffenhofen nach Wieden und Mühlstätt über die neue B 15 (Teil der WT) geführt. Die Anlieger erwarten, dass diese Trasse nach Fertigstellung nicht zur Rennstrecke wird, was durch entsprechende Baumaßnahmen und Beschilderungen durch die verantwortlichen Stellen verhindert werden sollte. 

Bilder von den Baumaßnahmen für die Ortsumfahrung von Pfaffenhofen

 © Lutz Ellermeyer
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Das zweite Brückenbauwerk überspannt die einspurige Eisenbahnstrecke zwischen Rosenheim und Wasserburg. Eine wesentlich kleinere Brücke verbindet als Fuß- und Radweg über die WT hinweg Pfaffenhofen mit Deutelhausen. Die größte Baumaßnahme betrifft die Überführung der WT und die Errichtung der Anschlussstelle der Staatsstraße 2080 an die neue B15 bei Moosen. Gleichzeitig wird die Staatsstraße „ertüchtigt“ (verbreitert ausgebaut und mit einem Radweg versehen) und zwischen Pfaffenhofen und Westerndorf an der B 15 ein Kreisverkehr errichtet.

Arbeiten sollen 2018 beendet werden

Die Arbeiten sollen nach Auskunft des Staatlichen Bauamtes Rosenheim planmäßig Mitte 2018 beendet werden. Dieses Teilstück der Westtangente Rosenheim ist zusammen mit der Staatsstraße 2080 selbständig verkehrswirksam. Das heißt, dass der Verkehr nicht mehr durch Pfaffenhofen fließt, sondern auf dem neugebauten Streckenabschnitt Pfaffenhofen umfährt und über die Staatsstraße 2080 vor Westerndorf wieder in die B15 mündet. 

Die Pfaffenhofener freuen sich auf die ganz offenkundig planmäßige Fertigstellung "ihrer" Umge-hungsstraße und betrachten diesen Umstand als "Belohnung" für ihre jahrelangen Bemühungen mit zwölf Demonstrationen, zahlreichen Gesprächen und umfangreicher Pressearbeit. Sie bedauern auf der anderen Seite, die Verzögerung des Hauptstücks der WT (Bauabschnitt II und III) mit der Brücke über das Aichergelände als vollständige Verkehrsumleitung von Rosenheim für weitere zwei Jahre durch unerwartete Untergrundprobleme.

Fotos/Text: Lutz Ellermeyer

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