Prozess vor Schöffengericht Rosenheim

Ist Schechener leichtfertig mit Asbest umgegangen?

Schechen/Rosenheim - Seit April 2017 stehen ein Architekt aus München und ein Abriss-Unternehmer aus Schechen vor dem Rosenheimer Schöffengericht. Der Vorwurf: Sie sollen unter anderem mit dem gefährlichen Stoff Asbest leichtfertig umgegangen sein.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Donnerstag berichtet, will der Schechener Unternehmer sein Geständnis, das er diesbezüglich am ersten Verhandlungstag abgegeben hat, jetzt widerrufen. Die Anklage warf dem Schechener laut OVB in insgesamt sechs Fällen vor, "mit gefährlichen und problematischen Abfallstoffen aus unangemessenem Gewinnstreben fahrlässig und gesundheitsgefährdend umgegangen" zu sein.

Der Schechener soll die Abbrucharbeiten an Gebäuden (u.a. in München), bei denen die Abfallstoffe entstanden, durch ein Subunternehmen durchführen haben lassen, das nicht über die nötige Lizenz verfügte, um solche Arbeiten auszuführen. Der nächste Verhandlungstag findet am Montag, 19. Juni, statt.

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