200 Einsatzkräfte waren vor Ort

Mehrere Millionen Euro Schaden nach Großbrand in Schechen - Kripo ermittelt

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Schechen - Mehrere Millionen Euro könnte der Schaden betragen, den ein Großbrand am Mittwoch (24. April) auf einem Reiterhof im Gemeindebereich von Schechen anrichtete. Das Fachkommissariat K1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm die Untersuchungen zur Brandursache.

Update, 11.25 Uhr - Pressemitteilung der Polizei

Zeugen stellten am Mittwochnachmittag um kurz vor 17 Uhr erst eine starke Rauchentwicklung und wenig später offene Flammen auf einem Reiterhof im Schechener Ortsteil Heiming fest. Noch während zahlreiche Helfer mehrerer Feuerwehren aus der Region anrückten, stand bereits das Dach eines Stallgebäudes in Flammen. Schnell griffen die Flammen von dort auf ein weiteres Stallgebäude und auch auf das Wohngebäude des Reiterhofes in Heiming über. Rund drei Stunden kämpften die Feuerwehren gegen die Flammen, ehe die Lage gegen 20 Uhr vollends im Griff und das Feuer aus war.

Ernsthaft verletzt wurde glücklicherweise niemand und es war auch gelungen, alle Tiere rechtzeitig aus den Stallungen in Sicherheit zu bringen. Doch der entstandene Sachschaden dürfte ersten Schätzungen zufolge mehrere Millionen Euro betragen.

Nachdem noch am Mittwochabend der Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim die ersten Ermittlungen führte, untersuchen jetzt die Brandfahnder des zuständigen Kommissariats K1, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Gemeinsam mit Spurensicherungsexperten des Kommissariats K7 werden die Ermittler dazu im Laufe des heutigen Tages vor Ort sein. Aussagen zur Brandursache können derzeit noch keine gemacht werden, die Ermittlungen hierzu dauern an.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, Donnerstag, 7.45 Uhr - Schadenshöhe im siebenstelligen Bereich 

Der Großbrand des Gut Heiming bei Schechen forderte am Mittwochabend die Einsatzkräfte. Rund 200 Kräfte waren vor Ort, bis in die Nacht liefen die Nachlöscharbeiten. Auch eine Brandwache war im Einsatz.

Die traurige Bilanz (soweit bisher bekannt): Zwei Verletzte, darunter ein Feuerwehrmann; der Reitstall mit Futtersilo, die Reithalle und die Verbindung zum Wohnhaus sind komplett abgebrannt. Auch Teile des Wohnhauses sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Höhe des Schadens ist laut Auskunft des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd noch nicht genau bekannt, bewege sich aber im Millionenbereich. Die Kripo ermittelt.

Die Tiere auf dem Anwesen konnten glücklicherweise gerettet werden.

Die Polizei hat eine ausführliche Pressemitteilung im Laufe des Vormittags angekündigt.

Update, 20.35 Uhr - Alle Tiere konnten gerettet werden

Am frühen Mittwochabend wurde Feuerwehr und Polizei nach Gut Heiming im Gemeindegebiet Schechen alarmiert. Ein großes Anwesen stand lichterloh in Flammen. "Der Brand ist unter Kontrolle", erklärte Kreisbrandrat Richard Schrank auf Nachfrage von Rosenheim24.de. Die Nachlöscharbeiten werden aber noch die ganze Nacht andauern. Eine Nachtwache wird eingerichtet.

Der Reitstall mit Futtersilo, die Reithalle und die Verbindung zum Wohnhaus sind komplett abgebrannt. Auch Teile des Wohnhauses sind betroffen. Nach aktuellen Informationen wurden zwei Personen, darunter ein Feuerwehrmann, leicht verletzt. Alle Tiere des Anwesen konnten dagegen gerettet werden.

Bei dem Brand waren 180 Feuerwehrleute, 20 Rettungssanitäter und zehn Polizeibeamte im Einsatz. Außerdem sind derzeit 20 Einsatzkräfte vom THW vor Ort, um das Wohnhaus abzustützen, damit es wieder betreten werden kann.

Update, 20.05 - Bilder vor Ort

Futtersilo und Wohnhaus Gut Heiming stehen in Flammen

Update, 17.45 Uhr: 

"Es scheint, als seien keine Menschen und Tiere in Mitleidenschaft gezogen worden", erklärte ein Sprecher der Polizei Rosenheim auf Nachfrage von rosenheim24.de. Die Feuerwehr kämpfe weiterhin gegen die Flammen. 

Einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz am Nachmittag, bei dem ein Mann auf einem Hochstrommasten geklettert war und dem Brandeinsatz konnte der Sprecher so gut wie ausschließen. 

Update, 17.30 Uhr: 

Laut ersten Informationen von vor Ort sei bereits ein Gebäudeteil komplett abgebrannt. Die Feuerwehr versucht aktuell die Flammen unter Kontrolle zu bringen und einen Übergriff der Flammen auf nebenstehende Gebäude zu verhindern.

Erstmeldung:

Am frühen Mittwochabend, gegen 17 Uhr, wurde Feuerwehr und Polizei zum wiederholtem Male an diesem Tag nach Gut Heiming im Gemeindegebiet Schechen alarmiert. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Vorabinformation mitteilt, steht ein Futtersilo und ein Wohnhaus in Flammen. Über nähere Umstände ist bislang nichts bekannt. Nach derzeitigem Stand sind keine Personen in Gefahr. 

Eine große schwarze Rauchwolke hängt über Schechen. 

Bereits am Nachmittag wurden die Rettungskräfte nach Gut Heiming alarmiert, weil ein unbekannter Mann auf die Spitze eines Hochstrommastes geklettert war. Ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen besteht, ist derzeit noch völlig unklar. Augenberichten zufolge hielt sich der Unbekannte den ganzen Tag lang schon in diesem Gebiet auf.

*Weitere Informationen und Bilder folgen*

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