Dank und Ehrung für die Freiwilligen

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Schechen - Zum ersten Neujahrsempfang der Gemeinde Schechen konnte Bürgermeister Hans Holzmeier in der Turnhalle Hochstätt eine große Anzahl von Mitbürgern herzlich be­grüßen.

Er dankte den „Spontanetten“ unter Leitung von Leni Feichtner für die musikalische Eröffnung und Begleitung der Veranstaltung und begrüßte besonders Hausherrin und Rekto­rin, Christine Höfling, Altbürgermeister Max Franz, die beiden Pfarrer Herbert Holzner und Michael Markus sowie Ruhestandspfarrer Hans Durner. Der Rathauschef betonte in seiner Ansprache, dass Gedanke und Entscheidung zum Empfang, bei dem auch drei besondere Ehrungen vorgenommen werden sollen, vom Gemeinderat ausgegangen seien.

Holzmeier zitierte einen Ausspruch von Bundespräsident Joachim Gauck bei dessen Weih­nachtsansprache: „Ich bin im letzten Jahr an vielen Orten auf das größte Geschenk gesto­ßen, das unser Land sich selbst gemacht hat: die Ehrenamtlichen! Sie helfen in beeindru­ckender Weise bei Naturkatastrophen, wie der großen Flut in diesem Sommer. Sie lindern Armut und verhindern Ausgrenzung. Sie kümmern sich um kulturelle Werte, fördern den Breiten- und Behindertensport, verteidigen Menschen- und Bürgerrechte, helfen Menschen, besser zu leben oder begleitet zu sterben. Sie sind das große Geschenk für Deutschland. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie unser Land so lebenswert machen.“

Eine Statistik sage aus, dass sich in Bayern 36 Prozent der über 14jährigen ehrenamtlich – das seien nahezu 3,8 Millionen Bürger – engagieren. „Die ehrenamtlich, freiwillig erbrachte Arbeit baut Brücken in­nerhalb der Gesellschaft und zwischen Gesellschaften, zwischen alt und jung, zwischen arm und reich, zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Religionen“, so verdeutlicht es Bürgermeister Holzmeier und weiter: „Der gesellschaftliche Zusammenhalt wird in hohem Maße von der oft wenig sichtbaren und unspektakulären Arbeit bestimmt, die Menschen täg­lich freiwillig erbringen. Ehrenamt, bürgerliches Engagement und Selbsthilfe werden zur un­verzichtbaren Voraussetzung für gelebte Demokratie und menschliches Miteinander.“

Der Rathauschef bedankte sich ganz herzlich bei allen, die sich für die Gemeinde einsetzen und ehrenamtlich tätig sind, die sich mit Ideen, ihrer Tatkraft und Kreativität einbringen und dazu beitragen, dass Schechen eine gute Zukunft hat und weiterhin eine lebens- und lie­benswerte Gemeinde bleibe. Sein Dank gelte im Besonderen den Vereinen und deren Vor­ständen, denn die Vereine seien der gesellschaftlich Kitt der Gemeinde. Holzmeier betonte, dass er nicht alle Einrichtungen und Organisationen aufzählen könne und bedankte sich deshalb bei allen, die in kulturellen und sportlichen Bereichen wirken, soziale Aufgaben, wie die Senioren- und Behindertenbeauftragten, wahrnehmen oder sich als Elternbeiräte in Schule und Kindergärten einbringen. Sein Dank gelte auch dem Gemeinderat und dem ge­samten Personal der Gemeinde für die geleistete Arbeit.

Neujahrsempfang in Schechen

Verleihung der Bürgermedaille

Von Bürgermeister Holzmeier wurden für herausragende, jahrelange Leistungen im Ehren­amt mit Bürgermedaille und Urkunde geehrt:

Frieda Hörfurter seit 16 Jahren Seniorenbeauftragte, Mitbegründerin der Nachbarschaftshilfe Schechen, Mitwirkung beim Projekt „Marktplatz der Generationen“, tief verwurzelt im Glauben im Pfarrgemeinderat tätig und geprägt von großer Hilfsbereitschaft.

Rosi Dangl, ebenfalls Mitbegründerin der Nachbarschaftshilfe vor über 16 Jahren und Seniorenbeauftragte, Zweite Vorsitzende und Schriftführerin beim Mütterverein, zeichnete sich aus durch jahrelange Betreuung kranker und alter Menschen, im Wesen bescheiden, jedoch Georg Müller, der 30 Jahre dem Gemeinderat Schechen angehörte, dabei zeitweilig als 3. Bürgermeister, seit 1978 unterstützt er die Betreuungsstelle (früher Ortswaisenrat) im LRA Rosenheim, engagiert als Abteilungsleiter Fußball und Pressewart im Sportverein Schechen, Schiedsrichter sowie Schiedsrichterobmann. Außerdem war er Mitbegründer der Mädchen- und Frauenfußballmannschaft sowie Schriftführer und Kassenprüfer bei der Nachbarschaftshilfe Schechen. Bedauerlicherweise in jüngster Vergangenheit durch Krankheit außer Gefecht gesetzt. Er wurde bereits 2008 für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet.

Alle Geehrten erhielten zum Dank Blumensträuße, wobei der Bürgermeister Frieda Hörfurter und Rosi Dangl aus ihren Ämtern verabschiedete und Evi Kaesler zur neuen Seniorenbeauftragten ernannte. Auch die „rechte Hand“ des Rathauschefs, Edith Schmidt, wurde für ihre Dienste im Rathaus und bei der Vorbereitung des Neujahrsempfanges mit Lob, Dank und Blumen bedacht.

Rückschau 2013 / Ausblick auf 2014

Im zweiten Teil der würdigen Veranstaltung hielt Holzmeier mit eindrucksvollen Bildern einen Rückblick auf Schwer­punkte des vergangenen Jahres. Die dargestellten Themen verdeutlichten die gesellschaftlichen Aktivitäten in der Gemeinde. Aber auch für das Neue Jahr werde es in der Gemeinde Schechen interessant bleiben; denn es gälte, besondere Aufgaben weiterzuführen bzw. abzuschließen:

- Planung und Durchführung der Dorferneuerung Hochstätt

- Seniorenwohnen in Schechen i.R. der Modest-Mitterhuber-Stiftung

- Bebauung der Ortsmitte von Schechen (Reitergrundstück)

- Behindertenfreier Zugang zum Rathaus durch Einbau eines Aufzuges

- Dorfladen Pfaffenhofen

- Weiterführung des Projekts „Marktplatz der Generationen“

- Erschließung von Bauland für Einheimische

Als außergewöhnliche Veranstaltungen seien vorzumerken das 200jährige Jubiläum der Krieger- und Soldatenkameradschaft Pfaffenhofen vom 31. Juli bis 4. August und das 60jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Hans Durner.

Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich der Bürgermeister für die zahlreiche Teil­nahme an der Veranstaltung, den „fleißigen Händen hinter den Kulissen“ und verabschiedete sich mit besten Wünschen, besonders Ge­sundheit und Zufriedenheit für das bereits laufende Jahr.

ele

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