FFW Pfaffenhofen:

Neues Löschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr

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Schechen/Pfaffenhofen: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr.

Schechen - Bei der Jahreshauptversammlung wurde unter anderem über die Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs diskutiert. Dies habe man vor allem Bürgermeister Holzmeier zu verdanken.

Wie immer gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffenhofen. Neben den Floriansjüngern konnte Vereinsvorstand Hermann Fridgen Bürgermeister Hans Holzmeier, Altbürgermeister Max Franz und Kreisbrandmeister Stephan Hangl begrüßen. Nach dem Bericht von Kassier Albert Otter attestierten Kassenprüfer Hermann Kröff und Lutz Ellermeyer dem Rechnungsführer ordnungsgemäße Buchungen und gewissenhafte Führung der Kasse, sodass dieser und die gesamte Vorstandschaft von der Versammlung entlastet werden konnten.

Petersfeuer ein voller Erfolg

Schriftführer Hans Haas gab einen Überblick über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres, wobei er besonders die bei der Bevölkerung Anklang gefundene Veranstaltung rund ums Petersfeuer hervorhob. Auf dieses Ereignis kam Kommandant Stefan Adam bei seinen Ausführungen ebenfalls zu sprechen: Beim Hochwassereinsatz 2013 wurde die Pfaffenhofener Wehr in Aschau eingesetzt und stellte dabei einige Unzulänglichkeiten in der Ausrüstung fest. Deshalb finanzierte die Ortsfeuerwehr aus dem Erlös der Petersfeuer-Veranstaltung den Kauf zweier Schmutzwasserpumpen, sogenannte Wathosen, Handschuhe für den Öleinsatz, einen Powermoon (Flutlichtstrahler) und ähnliches. 

Auch sonst waren die Pfaffenhofener Floriansjünger laut Kommandant Adam im vergangenen Jahr schwerpunktmäßig mit Einsätzen, wie Keller auspumpen und Hilfeleistungen aller Art bedingt durch den Starkregen, befasst gewesen. Dazu kamen Absperrdienste, die Bekämpfung eines Wohnhausbrandes in Lochberg, Beseitigungen von Ölspuren und Wespennestern, sodass insgesamt 30 Anforderungen mit 717 Einsatzstunden verbucht wurden. Zum Personalstand konnte Adam berichten, dass die Ortswehr derzeit über 51 Aktive verfüge, wobei besonders erfreulich die Neuaufnahme von acht Anwärtern sei, was das Durchschnittsalter auf 30,1 Jahre gesenkt habe.

Gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister geehrt

Dienstjubiläen konnten feiern: Andreas Fridgen (30 Jahre), Bernhard Haas (20) und Florian Kurz (10).

Über Beförderungen konnten sich freuen: Peter Lechner (Löschmeister) und Andy Fridgen (Oberlöschmeister).

Besondere Treue durch ihre 60-jährige Mitgliedschaft zum Feuerwehrverein bewiesen Karl Ulber, Ludwig Kellnberger und Josef Lebmeier. Für 50 Jahre wurden geehrt Lorenz Gassner und Josef Leitner, für 40 Jahre Karl-Heinz Fischer und Hans Otter. Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich Adam beim Führungsteam und Mannschaft für die gute Zusammenarbeit und bei Bürgermeister Holzmeier, dass er stets ein offenes Ohr für die Belange der Pfaffenhofener Wehr gehabt habe. Deshalb sei es seinem Verständnis und Bemühen zu verdanken, dass durch eine Neuanschaffung eines LF 20 das mit 30 Jahren überalterte Löschfahrzeug ersetzt werden könne. „Diese Aufgeschlossenheit unseres Bürgermeisters ist auch eine Wertschätzung für die Arbeit der hiesigen Feuerwehr;“ so dankte der Kommandant dem Schechener Rathauschef.

RWE sagt finanzielle Unterstützung zu

Dieser griff die Entscheidung zur Neuanschaffung des Löschfahrzeugs und gegebenenfalls auch eines kleineren, sogenannten Euro-5-Fahrzeugs auf und teilte mit, dass seine Verhandlungen mit Verantwortlichen der RWE in Deutelhausen dazu geführt hätten, dass sich der Betrieb in Anbetracht dessen, dass die Pfaffenhofener Wehr auch Gasschutzwehr für den Erdgasspeicher ist, zu einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 60.000 Euro bereit erklärt hat.

„Für die räumliche Unterbringung von Fahrzeug(en) und Gerät im Rahmen der Neugestaltung des Ortszentrums von Pfaffenhofen werden Lösungen gefunden werden, da bin ich mir der Unterstützung des Gemeinderates sicher“, so bestätigte Holzmeier die Zukunftswünsche von Kommandant Adam und seiner Mannschaft und bestätigt auch, „dass es in meiner Gemeinde keinen Luxus geben wird, sondern nur zweckmäßige und verhältnismäßige Neuerungen sowie erforderliche Veränderungen“.

Kreisbrandmeister Stephan Hangl überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion und wünschte den Pfaffenhofener Floriansjüngern auch für die Zukunft alles Gute mit den Worten: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Lutz Ellermeyer

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