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Rat will mehr Flexibilität

Sechsmal neues „Dahoam“: Schechen vergibt Parzellen im Einheimischenmodell

Die Bauherren der letzten Vergaberunde sind schon fleißig am Werk, über den Winter kommen sechs neue Häuslebauer in Mühlstätt Süd hinzu.
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Die Bauherren der letzten Vergaberunde sind schon fleißig am Werk, über den Winter kommen sechs neue Häuslebauer in Mühlstätt Süd hinzu.

Mehr Flexibilität wollen die Gemeinderäte, wenn es um die Vergabe von Einheimischengrund geht. Jeder soll sich auf alles, ob Reihenmittel- oder Einfamilienhaus, bewerben können. Der mit den meisten Punkten wählt zuerst.

Schechen – 13 Parzellen hat die Gemeinde aktuell noch zu vergeben, neun davon im Gebiet „alte Gärtnerei“ in Mühlstätt. Dr. Florian Zeller (CSU) stieß auf breite Zustimmung, als er vorschlug, die Grundstücke nach und nach zu verkaufen. Denn nicht jeder, der bauen wolle, wolle das jetzt gleich tun. Man könne doch erstmal mit einem Dreispänner und einem Doppelhaus ins Verfahren gehen. Bürgermeister Stefan Adam erweiterte das aus geografischen Gründen noch um die Parzelle für ein Einfamilienhaus.

Die Vergaberichtlinien von Anfang 2019 sollten angepasst werden, auch weil sich die finanziellen Rahmenbedingungen seitdem durchaus verändert haben.

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Josef Marinus Weber (CSU) schmiss die moderaten Veränderungen, die die Gemeindeverwaltung vorgeschlagen hatte, mit Schwung über Bord: Die Bewerber sollten frei wählen können, welches Grundstück sie denn wollen. Wer die meisten Punkte hat, darf zuerst zugreifen. „Da wird mancher Bewerber ein kleineres Grundstück aussuchen, weil er ein Einfamilienhaus oder eine Doppelhaushälfte finanziell nicht stemmt“, vermutete Weber.

Wer nicht will, der zieht zurück

Und wer sich ein Einfamilienhaus leisten könne und sich dafür bewerbe, das Grundstück aber schon vergeben sei und der Interessent aufgrund seiner Punkte nur noch Reihenmittelhäuser bekomme, der ziehe dann die Bewerbung zurück, fragte Geschäftsleiter Karl-Heinz Salzborn nach. „Ja, wenn er das Reihenmittelhaus nicht will“, so die Antwort.

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Die Verwaltung hatte unter anderem vorgeschlagen, mehr Abstufungen bei den Einkommensgrenzen vorzunehmen, weil dadurch eine größere Spreizung bei der Punktevergabe entstehe. Das stieß auf Anklang bei den Gemeinderäten.

Erst alte Gärtnerei fertig bebauen

Sehr einig waren sich die Gemeinderäte, dass Mühlstätt Nord und Kaps aktuell nicht zur Verfügung stehen. Manfred Altenweger (CSU) war der Erste, der sich dafür aussprach: „Wir sollten kein weiteres Baugebiet aufmachen, sondern erst Mühlstätt Süd abschließen“. Da bleiben für die nächste Vergaberunde noch drei Reihenhäuser übrig.

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Weder bei der Grundstücksauswahl noch bei den Vergabekriterien gab es eine Gegenstimme. Wie die freie Vergabe der Grundstücke am gerechtesten zu bewerkstelligen ist, überließ der Gemeinderat der Verwaltung.

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