Schulbus zum Gymnasium Kufstein

Kiefersfelden – Gute Nachrichten aus dem Kiefersfeld für 80 Schüler samt Eltern: Mit Beginn des neuen Schuljahres soll ein Schulbus das Gymnasium Kufstein anfahren.

Diese Entscheidung hat der Gemeinderat jetzt getroffen. Viele Eltern mussten bisher mit eigenem Pkw, auf eigene Kosten und eigenes Risiko die Schulfahrten nach Kufstein organisieren und durchführen. Der Landkreis Rosenheim hat sich nach Ersuchen der Gemeinde Kiefersfelden freiwillig bereit erklärt, dieser die Kosten für die neue Schulbuslinie zu erstatten. Die Gemeinde wird, wie es in der Sitzung hieß, die Eltern der Schüler rechtzeitig vor Schulbeginn in einem Schreiben über Details informieren. Freuen dürfen sich auch Schüler und Eltern der fünften und sechsten Hauptschulklassen in Kiefersfelden. Im Einvernehmen der Schulsprengelgemeinden Kiefersfelden und Oberaudorf, dem Staatlichen Schulamt Rosenheim und der Schulleitung der Volksschule "Oberes Inntal" erfolgt die Unterrichtung ab dem neuen Schuljahr zentral am Schulsitz in Kiefersfelden. Freigewordene Klassenräume wegen rückläufiger Schülerzahlen am Schulsitz in Kiefersfelden führten letztlich zu dieser Entscheidung, die für beide Seiten finanzielle Vorteile bringt. Beide Gemeinderatsgremien, in Kiefersfelden und Oberaudorf, machten mit übereinstimmenden Beschlüssen den Weg für die Unterrichtung aller Schüler am Schulsitz frei. Neben der Einsparung erheblicher Kosten sprachen schulorganisatorische und pädagogische Gründe für die getroffene Lösung.

Grünes Licht gab der Rat auch für die Änderung des Bebauungsplans "Bippenwald". Damit will die Gemeinde bauliche Fehlentwicklungen, die das Landhausgebiet und Ortsbild beeinträchtigen können, verhindern. Eine schon vom Gemeinderat beschlossene Veränderungssperre gibt der Gemeinde Planungssicherheit bis zum Abschluss des Änderungsverfahrens. Der kürzlich vom Gemeinderat gefasste Beschluss, durch die Gemeindewerke Fotovoltaikanlagen auf den Dächern des Umkleidegebäudes für den Schul- und Breitensport an der Kufsteiner Straße sowie dem Bauhof-Betriebsgebäude zu realisieren, erforderte die Änderung des Wirtschaftsplans sowie der Haushaltssatzung. Da die Investition von den Gemeindewerken fremdfinanziert wird, wurde vom Gemeinderat die Kreditermächtigung um 190000 Euro erhöht.

has/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © dpa

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