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Kontakte, Gastronomie, Schule, Handel

Inzidenzen in Region sinken weiter: Was unter 50 jetzt dann wieder erlaubt ist

Corona-Regeln bei Inzidenzen unter 50
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Welche Corona-Regeln bei Inzidenzen unter 50 gelten.

Landkreis - Die Corona-Fallzahlen und 7-Tage-Inzidenzen in der Region scheinen sich zu entspannen. Vielerorts liegt die Marke bereits stabil unter 50. Doch gibt es dann noch einmal erhebliche Lockerungen? Und wenn ja, welche? rosenheim24.de liefert den Überblick.

Am Montagmorgen (31. Mai) lag die Inzidenz in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein den sechsten Tag in Folge stabil unter der „magischen Grenze“ von 50 (News-Ticker Montag, 31. Mai). Bedeutet: Ab Dienstag, 1. Juni, können weitere Lockerungen in Kraft treten. Die Stadt Rosenheim hatte übrigens bereits am Wochenende eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, nachdem der Wert bereits am Freitag fünf Tage in Folge unter 50 gelegen hatte. Als Rahmen gelten dabei die Bundes-Notbremse und die 12. Bayerische Infektionsschutzverordnung, die vorerst noch mindestens bis 6. Juni gültig ist.

Doch was ist bei einer Inzidenz unter 50 wieder alles erlaubt? rosenheim24.de liefert den Überblick.

Kontaktbeschränkungen:

Hier ändert sich bei Unterschreiten der 50er-Grenze erstmal nichts. Erst wenn die Inzidenz fünf Tage unter 35 liegt, darf man sich mit zwei externen Hausständen treffen. Die Gesamtzahl von zehn Personen darf jedoch nicht überschritten werden. Bei Inzidenzen zwischen 35 und 50 sind lediglich Treffen mit einem weiteren Hausstand erlaubt (maximal fünf Personen). Kinder bis 14 Jahre werden jeweils nicht mitgezählt.

Schule:

Nach den Pfingstferien (7. Juni) soll in allen Schulen der Präsenzunterricht aufgenommen werden - laut Kultusministerium auch ohne Mindestabstand. Die Testpflicht für Schüler und Lehrer - zweimal pro Woche - bleibt bestehen. Kinder ab der 5. Jahrgangsstufe müssen auf dem kompletten Schulgelände und auch im Unterricht jedoch eine medizinische Maske tragen. Auch Kindertageseinrichtungen dürfen bei Inzidenzen unter 50 - unter Auflagen - wieder Regelbetrieb durchführen.

Handel:

Der Besuch von Geschäften außerhalb des täglichen Bedarfs wird bei Inzidenzen unter 50 wieder ohne vorherige Terminbuchung und Testpflicht möglich. Für Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden besteht weiterhin die Pflicht zur Vereinbarung eines festen Termins und zur Erhebung der Kontaktdaten.

Kultur und Freizeit:

Für den Besuch von Kultur- und Freizeiteinrichtungen entfällt die Testpflicht. Das bedeutet, dass man Theater, Kinos, Museen oder Zoos wieder deutlich „einfacher“ aufsuchen kann. Allerdings gelten weiterhin Maskenpflicht und Abstandsregeln.

Sport:

Für Kontaktsport in Außenbereichen und kontaktfreien Sport in Innenräumen entfällt ebenfalls die Testpflicht. Auch für den Besuch von Fitnesstudios braucht man keinen Negativ-Nachweis mehr, allerdings weiterhin einen festen Termin. Bei Sportveranstaltungen (bis zu 250 Zuschauer erlaubt) ist die Testpflicht auch für die Besucher hinfällig.

Gastronomie:

Auch im Gastronomiebereich gibt es weitere Erleichterungen. Zwar müssen die Innenräume von Lokalen weiterhin geschlossen bleiben, allerdings entfällt die Testpflicht für Gäste. Bis dato musste ein negativer Corona-Test vorlegt werden, wenn am selben Tisch mehr als ein Hausstand zugegen war. Die Sperrstunde um 22 fällt noch nicht weg. Nach Unstimmigkeiten und missverständlichen Aussagen der Behörden hat das Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege diese Regelung in der aktuellen Übersicht angepasst. Ein Ministeriumssprecher betonte auf Anfrage von rosenheim24.de: „Aus Nummer 1.1 ergibt sich, dass bei inzidenzabhängiger Öffnung der Außengastronomie unter den Voraussetzungen des § 27 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Nr. 1 der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV), die Öffnung in der Zeit zwischen 5 und 22 Uhr zulässig ist.“

mw

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