Ein Signal zur Mahnung

Söchtenau - Etwa 40 Mitglieder kamen zur Hauptversammlung des Krieger- und Veteranenvereins Söchtenau in das Gasthaus zur Post.

Darunter waren auch einige, die den Zweiten Weltkrieg noch miterlebt hatten. Erster Vorstand Lorenz Loy ging auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. Beeindruckend sei die Sonderzugreise nach Istrien mit Besuch des dortigen großen Soldatenfriedhofes gewesen. Loy erinnerte daran, dass der Zweite Weltkrieg großes Leid auch über die Bürger der Gemeinde Söchtenau gebracht hat.

Die aktuelle Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge erbrachte 983 Euro. Die Pflege der Gedenkstätten sei ein wichtiges Signal zur Mahnung für den Frieden, so Loy. Er dankte allen Helfern, insbesondere auch Resi Aicher, die seit vielen Jahren für den Blumenschmuck beim Kriegerdenkmal sorgen.

Im Gespräch sei, dass der Verein sich an der Anschaffung eines Defibrillators für Söchtenau beteiligen werde. Heuer finde die Sonderzugreise der Interessengemeinschaft der Krieger- und Soldatenvereine zur Mecklenburgischen Seenplatte statt, erinnerte der Vorstand. Der Veteranenjahrtag des Nachbarvereins Schwabering sei am 2. Mai, das Bezirkstreffen der IG in Rimsting am 1. August, die Kampenwandgedenkmesse am 29. August. Am 17. November sei der Veteranenjahrtag und am 8. Januar der Bürgerball, beides in Söchtenau.

Humorvoll vorgetragen und wie immer gewürzt mit netten Anekdoten war der Bericht von Schriftführer Norbert Zehrer. Er berichtete, dass Lorenz Loy die Goldene und Hans Maier die Silberne Ehrennadel der IG erhalten haben. Das Bezirkstreffen habe in Edling bei Wasserburg stattgefunden. Teilgenommen habe man auch beim Veteranenjahrtag des Nachbarvereins Schwabering und selbstverständlich beim Jahrtag in Söchtenau. Ein voller Erfolg sei das Weinfest in Haid gewesen. Die Auftritte der Veteranen beim Bürgerball hätten einen starken Eindruck hinterlassen. Zehrer dankte dem neuen Wirt des Gasthauses "zur Post" für die gute Zusammenarbeit.

Kassier Josef Liegl gab die Mitgliederzahl des Krieger- und Veteranenvereins Söchtenau mit 189 an, das setze sich zusammen aus zehn Kriegern, 140 Reservisten und 39 fördernden Mitgliedern.

Söchtenaus Zweiter Bürgermeister Bernhard Summerer würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Kommune und Kirche.

Hans Maier stellte den Antrag, den wuchernden Baum am Kriegerdenkmal entweder kräftig auszuschneiden oder zu fällen. Die Versammlung beschloss, an die Gemeinde Söchtenau den Antrag zu stellen, den Baum zu entfernen und durch eine Neupflanzung zu ersetzen. ni

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