Söchtenauerin klagt gegen Gemeinde

Streit um zwei Pfosten landet wiederholt vor Landgericht

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Söchtenau/Traunstein - Im September stellte die Gemeinde an einem Weg im Söchtenauer Ortsteil Untershofen zwei Pfosten auf. Eine Anwohnerin klagte, zum wiederholten Mal beschäftigt sich nun das Landgericht Traunstein mit dem Fall.

Die Pfosten würden den Weg zu den Garage unpassierbar machen, begründet die Anliegerin ihre Klage. Sie fühle sich von der Gemeinde schikaniert. "Dieser Weg war nie eine offizielle Zufahrt", argumentiert Söchtenaus Bürgermeister Sebastian Forstner. Bereits 1998 sei ein Bebauungsplan aufgestellt worden, die Garagen sollten an einen anderen Platz des Grundstücks umziehen. 

Einen Antrag auf Entfernung hatte das Gericht mangels Eilbedürftigkeit im November zurückgewiesen, berichtet das OVB, das Hauptsacheverfahren stehe noch aus. 

Bereits im Sommer 2015 habe die Gemeinde den Weg mit Pollern ab- und Kraftfahrzeuge auf diese Weise ausgesperrt; diese Pfosten, so Forstner gegenüber dem OVB, seien nach einem Ortstermin auf Anraten des Verwaltungsgerichts Ende 2016 aber wieder entfernt worden.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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