Spielplätze: Miserabel bis vorbildlich

Feldkirchen-Westerham - Kindergärten und Spielplätze, öffentliche Gebäude, Brücken und Jahresrechnungen, den strengen Blicken der Mitglieder der örtlichen Rechnungsprüfung ist nichts entgangen.

Einen detaillierten Bericht legte Heinz Oesterle, Vorsitzender dieses fünfköpfigen Gremiums, jetzt dem Gemeinderat von Feldkirchen-Westerham vor.

Bei der Sonderprüfung der 18 öffentlichen Kinderspielplätze war die Bewertung extrem unterschiedlich ausgefallen. „Der allgemeine Zustand reicht von top bis miserabel“, steht da geschrieben. Vor allem die Kinderspielplätze am Dorfplatz in Feldkirchen und „Zum Kaiserblick“ in Westerham kamen schlecht weg und wurden mit glatten Fünfern benotet. Die Note eins dagegen verliehen die Prüfer dem Spielplatz an der Grundschule in Vagen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, in Vagen ist der Kinderspielplatz von den Mitgliedern einer eigenen Elterninitiative mustergültig angelegt worden und wird auch von ihr gepflegt.

Wie es mit den Anlagen in Feldkirchen und Westerham weitergehen soll, das hat der Gemeinderat noch nicht entschieden. Schon jetzt aber deutet vieles darauf hin, dass sie wieder hergerichtet werden sollen, aber vermutlich künftig strenger kontrolliert werden. Denn fest steht für die Ratsmitglieder, dass für die Beschädigungen der Spielgeräte nicht die Kinder, sondern vor allem Randalierer verantwortlich seien.

Hohes Lob bekamen die Leiterin des Westerhamer Kindergartens, Sibylle Barth, und ihre Mitarbeiterinnen. Alle Räumlichkeiten seien in einem guten Zustand, die Gruppenräume sehr ordentlich aufgeräumt, bestätigen die Prüfer. Und wie gewissenhaft diese ihrem Auftrag nachgekommen sind, zeigt sich in einem Nebensatz: "Die Tür zum Garten schließt nicht richtig."

Uneingeschränktes Lob bekamen auch die Mitarbeiter des Bauhofs in Feldolling mit ihrem neuen Leiter Christian Lugmayr an der Spitze. "Die neuen Räume sowie die Waschhalle, das Salz- und Splittlager sind in einem sehr ordentlichen Zustand", schreibt Osterle. Ferner ist zu lesen: "Die für die Schreinerwerkstatt vorgenommenen Dämmmaßnahmen wurden von den Bauhof-Mitarbeitern in Eigenleistung erbracht". Weiter: "Die gesamten organisatorischen Breitstellungen und die bereits veranlassten Änderungen von routinemäßigen und alltäglichen Betriebsabläufen (besonders die Bearbeitung der Aufträge) wurden vom Rechnungsprüfungsausschuss positiv bewertet". Auch der im Vorjahr angemahnte Brandschutz wurde gut gelöst. Ebenso wurden Farben, Lösungsmittel und dergleichen in einem eigenen Raum untergebracht.

Bürgermeister Bernhard Schweiger dankte dem Rechnungsprüfungsausschuss mit Vorsitzendem Heinz Oesterle (SPD), Theo Biller (CSU), Sebastian Höss (Freie Wähler), Klaus Samstl (Pro Bürger) und Dr. Otmar Rieß (ÜWG) für die Kontrollen.

me/Mangfall-Bote

Rubriklistenbild: © dpa

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