Warnsignal-Lärm: Bahn lenkt ein

Stephanskirchen - Die Deutsche Bahn will jetzt den lärmgeplagten Anliegern an der Bahn-Baustelle entgegenkommen und die Warnsignalanlage anders ausrichten:

Warnsignale schallen durch Stephanskirchen und viele Anwohner fühlen sich belästigt: Im Zuge der Gleisbauarbeiten und der Modernisierung des Schienennetzes zwischen Rosenheim und Bad Endorf werden die Arbeiter durch ein schrilles Warnsignal vor herannahenden Zügen gewarnt, dies voraussichtlich noch bis Ende Juli, wie das Oberbayerische Volksblatt am Mittwoch, 26. Juni, berichtet.

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Die Bahn erklärte nun jedoch, dass die Warnsignalanlage ab Montag, 01. Juli, weg von der Wohnsiedlung und stärker zum Gleiskörper hin ausgerichtet werden soll. Dies wird dadurch möglich, da ab Montag die Bauarbeiten auf den gegenüberliegenden Gleisen fortgesetzt werden. Grundsätzlich müsse die Warnsignalanlage aber zu den Arbeitern hin ausgerichtet werden, damit könne es auch vorkommen, dass die Anlagen in Richtung Anlieger stünden, so die Bahn. Die Warnung der Arbeiter stehe hier im Vordergrund.

Sowohl bei der Gemeinde Stephanskirchen als auch bei der Bahn selbst waren vermehrt Beschwerden wegen der Lautstärke des Warnsignals eingegangen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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