Abschluss der Sanierung des Stephanskirchener Waldwegs dauert noch Wochen

Bussi-Bauschutt: Landratsamt nimmt's ganz genau!

Stephanskirchen - Bussi-Schorschi kommt mit der Beseitigung des Bauschutts am Simssee offenbar voran. Nichtsdestoweniger überwacht das Landratsamt selbst die Ergebnisse.

Die Firma Weiß ist mit der Beseitigung des Bauschuttes, den sie im vergangenen Sommer in einem privaten Wald im Naturschutzgebiet am Simssee abgelagert hatte, vorangekommen.


Der Weg, der durch die nicht genehmigte Verfüllung eines Abbruchhauses auch verbreitert worden war, wird in seiner ursprünglichen Breite wieder hergestellt.

Im Laufe dieser Woche muss die Firma Weiß nach Informationen des Landratsamts noch einen zerstörten Bachdurchlass sanieren. Diese Arbeiten wird die Gemeinde Stephanskirchen abnehmen. Gestern hat die Untere Naturschutzbehörde den Rückbau erneut auf seine ordnungsgemäße Durchführung kontrolliert. Ein endgültiges Urteil zu den Arbeiten wird das Landratsamt nach eigenen Angaben jedoch erst nach Abschluss aller Maßnahmen fällen.


Dass die Natur vom Bauschutt befreit werden kann, ist einer gerichtlichen Einigung zwischen Waldbesitzer Leopold Lukas und der Firma Weiß zu verdanken, für die sich auch die Gemeinde Stephanskirchen intensiv eingesetzt hatte.

Macht dieser Bauschutt Bussi-Schorschi Ärger?

Bussi-Schorschi Georg Weiß an seinem Schreibtisch daheim in Schechen © Duczek
Um diesen Bauschutt in Stephanskirchen geht es. So sah es auf dem in einem Naturschutzgbeiet gelegenen Waldweg kurz nach der Verfüllung im August 2011 aus. © Duczek
Waldbesitzer Leopold Lukas: Er hatte die Firma Weiß mit dem Verfüllen seines Waldweges beauftragt. Jetzt hat er das Unternehmen mit einem Betretungsverbot für sein Grundstück belegt. © Duczek
Der Waldweg in Stephanskirchen, um den sich der Streit dreht © Duczek

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Ein langes Verfahren vor dem Landgericht Traunstein, das erst am 22. Mai begonnen hätte, konnte durch die doch noch erreichte Kompromissbereitschaft der um Art und Umfang der Arbeiten streitenden Parteien verhindert werden. Mit der Sanierung in Eitzing wird eine der beiden juristischen Auseinandersetzungen mit "Bussi-Schorschi" Georg Weiß, die derzeit im Landkreis für Diskussionsstoff sorgen, aus dem Weg geräumt. Weiterhin offen ist der Ausgang der Verfahren rund um den Event-Stadl in Schechen.

duc/Oberbayerisches Volksblatt

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