Vor der OTFRIED-PREUSSLER-SCHULE STEPHANSKIRCHEN

Chaos dank "Elterntaxis" - So soll die Situation entschärft werden

Stephanskirchen - Viele Eltern meinen es gut und bringen ihre Kinder mit dem „Elterntaxi“ bis vor die Schultür. Oft entstehen dadurch gefährliche Situationen. Konrektor Hans Peter Hofmeister von der Otfried-Preußler-Schule möchte diese nun entschärfen:

Ein Unfall im vergangenen Schuljahr hat die Schulfamilie an der Schömeringer Straße veranlasst, die Verkehrssituation rund um die Schule noch einmal genauer zu betrachten. Damals war ein Grundschüler von einem Auto erfasst worden; zum Glück wurde er nur leicht verletzt.

Wie das OVB in seiner Donnerstagsausgabe berichtet, ließ dieser Unfall-Schrecken die Verantwortlichen die Lage noch einmal überdenken. „Besonders vor der ersten Schulstunde herrscht hier ein Verkehrschaos“, beschreibt es Konrektor Hans Peter Hofmeister. Wohlmeinende Eltern würden ihre Kinder bis vor die Schultür fahren – und dabei oft die geltenden Verkehrsregeln missachten. Parkverbote würden ignoriert, die Autotür aufgerissen, das Kind quasi auf die Straße geworfen und dann kämen auch noch die Busse an, beschreibt Hofmeister gegenüber dem OVB. Diese gefährliche Situation solle nun entschärft werden.

„Neue Maßnahmen wurden bereits getroffen“, freut sich Hofmeister. So habe die Gemeinde als erstes sichtbares Zeichen bereits eine gestrichelte Linie gezogen, die den Schülern den besonders gefährlichen Bereich verdeutlichen soll. Elternbriefe und weitere Aktionen würden folgen, kündigte Hofmeister laut OVB an. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Ralf Hirschbe

Kommentare