Erneut Gespräche mit der BEG

Weiter kaum Chancen für Bahnhalt in Stephanskirchen

Stephanskirchen - Am Freitag der vergangenen Woche fand in München ein Gespräch von Vertretern der Gemeinde mit Vertretern der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) über den möglichen Bahnhalt Stephanskirchen statt. 

"Das war ernüchternd", stellte Bürgermeister Rainer Auer (UWG) fest, s bald würde nichts aus einem Bahnhalt für die Gemeinde. "Nicht, weil es grundsätzlich nicht geht, sondern weil BEG und DB Netz da Probleme sehen, andere Zugverbindungen anzupassen." Dies würde zu "nicht vertretbaren Fahrplanverschiebungen" führen.


Schon seit längerem Thema

Über die Frage, ob Stephanskirchen wieder einen Bahnhaltepunkt braucht, war sich der Gemeinderat anfangs nicht ganz einig. Im Juni 2016 hatte sich das Gremium zunächst mehrheitlich gegen einen Antrag der SPD ausgesprochen, dass sich die Gemeinde für eine Haltestelle stark machen sollte.

Eine Unterschriftenaktion, die über 1200 Unterzeichner fand überzeugte die Ratsmitglieder dann jedoch im September vergangenen Jahres davon, dass das Projekt einen Rückhalt in der Bevölkerung hat. Die Entscheidung lag damit bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Dieses zu 100 Prozent im Besitz des Freistaats befindliche Unternehmen ist der Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Bayern.


Bereits bei Gesprächen mit der BEG im Mai war aber klar geworden, dass die Chancen schlecht stehen. Auch eine erneute Unterschriftenaktion im Juni brachte die BEG nicht von ihrer Haltung ab.

hs

Lesen Sie auch:

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare