Themen im Stephanskirchener Gemeinderat

Turnhallen-Kosten, Verkehrsplanung und Schlauchturm-Sperrung

+
Eine Vielzahl an Themen wurden am Dienstag wieder im Stephanskirchener Gemeinderat besprochen.

Stephanskirchen - Am Dienstag wurde wieder eine Reihe wichtiger Themen im Rahmen der Gemeinderatssitzung behandelt. 

Zunächst war ein Antrag des Gemeinderats Christian Wahnschaffe Thema. Dieser forderte, gegen Falschparker in der Gemeinde durch eine Verkehrsüberwachung vorzugehen. Dies wurde jedoch abgelehnt.

Turnhalle wieder Thema

Dann war, wie schon in der Sitzung im Juni, die Turnhalle Schloßberg Thema. Diesmal ging es um die Anerkennung des Bauentwurfs. Die Kosten belaufen sich nach der neuesten Schätzung auf 3.032.000 Euro. Dafür sind im Haushaltsplan für 2017 zunächst 200.000 Euro für Planungskosten eingestellt. Die eigentlichen Baukosten, von insgesam 2,8 Millionen Euro, sind in den Finanzplanungsjahren 2018 und 2019 einzuplanen. Nun soll mit der Regierung von Oberbayern noch die Zuwendungssituation abgestimmt werden. Der Entwurfsplan wurde vom Rat einstimmig angenommen. Nun wird er dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt.

Danach waren eine Reihe von Bauanträgen und Flächennutzungsplanänderungen Thema. 

Zeitplan für Verkehrsgutachten

Im Anschluß wurde noch der Zeitplan für das geplante Verkehrsgutachten vorgestellt:

  • Bis September 2017 soll eine endgültige Abstimmung mit der Stadt Rosenheim bezüglich der Zustimmung zu vorgeschlagenen Änderungen im Stadtbereich erfolgen.
  • Am 12. September sollen dann die Vorschläge im Rathaus mit den Fraktionssprechern und den zuständigen Fachbehörden vorgestellt werden.
  • Schlußendlich soll am 26. September, oder im Rahmen einer Sondersitzung des Gemeinderats, die finale Vorstellung des Gutachtens und der Umsetzungsmöglichkeiten im Gemeinderat stattfinden.

Betreffen wird das Gutachten vor allem mögliche Änderungen der Ampelschaltung sowie Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr.

Schlauchturm gesperrt

Abschließend musste mitgeteilt werden, dass der Schlauchturm der Feuerwehr gesperrt werden muss. Bei einer Begehung durch die Bauabteilung der Gemeinde zusammen mit dem Kommandanten sei festgestellt worden, aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr gestattet werden könne. 

Sowohl die Treppen- als auch die Trocknungsanlage müssten vor einer Wiederaufnahme umfangreich saniert werden. Dies sei aber momentan unwirtschaftlich. Daher soll auf Trocknungsschränke umgestellt werden, wie das bei anderen Wehren schon durchaus üblich ist.

hs

Kommentare