Am Ostermontag in Stephanskirchen

Hubschraubereinsatz: Säugling verbrüht sich mit heißem Tee

Stephanskirchen - Ein Unfall hat sich am Montag gegen Mittag in Stephanskirchen ereignet. Ein Kleinkind hatte sich verbrüht und musste schnellstmöglich ärztlich versorgt werden. Auch zwei Hubschrauber waren im Einsatz.

UPDATE, 13.35: Pressemeldung der Polizei

Am Ostermontag, gegen 10.30 Uhr, ereignete sich in der Westerndorferfilze bei Stephanskirchen ein medizinischer Notfall, bei dem ein Kleinkind involviert war. Eine Mutter hielt ihr sieben Monate altes Kind beim Frühstücken auf dem Arm. 

Hierbei schüttete sich der Säugling eine heiße Tasse Tee über den Körper. Er erlitt dadurch schwere Verbrennungen, weshalb sofort die Rettungsleitstelle informiert wurde. Eine RTW-Besatzung samt Notarzt und ein Hubschrauber setzten sich daraufhin in Bewegung. 

Durch einen weiteren Helikopter wurde die Kindernotärztin an den Unglücksort geflogen. Das Kleinkind wurde samt der Mutter in die Kinderklinik Großhadern geflogen. Das Kind war laut der Ärzte zu keiner Zeit in Lebensgefahr.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

Erstmeldung:

Weil ein Großaufgebot an Rettungskräften am Montagmittag in Stephanskirchen im Einsatz war, meldeten sich mehrere Leser bei unserer Redaktion. Die Rosenheimer Polizei bestätigte auf Nachfrage von rosenheim24.de den Einsatz. Ein Kleinkind hätte sich laut Auskunft der Polizei verbrüht, deswegen wäre nicht nur Eile geboten gewesen. Bei einem Notfall mit einem Kleinkind laufe auch immer gleich ein größerer Einsatz an. 

Der Notarzt wurde mit einem Hubschrauber an den Einsatzort geflogen worden, um schnellstmöglich Hilfe für das Kind zu gewährleisten. Es sei nach der Erstversorgung mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen worden. In Lebensgefahr schwebe das Kind laut Polizei nicht.

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mh

Rubriklistenbild: © dpa (Montage)

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