Kommunalwahl 2020: Robert Zehetmaier (Bayernpartei) will Bürgermeister von Stephanskirchen werden

Robert Zehetmaier

Robert Zehetmaier ist einer von fünf Kandidaten für die Gemeinde Stephanskirchen. Ein wichtiges Ziel des Kandidaten der Bayernpartei: Bauland für Einheimische und bezahlbarer Wohnraum.

Stephanskirchen – Miteinander und Füreinander- Mein Motto für die Wahl zum Bürgermeister in der Gemeinde Stephanskirchen. Stephanskirchen soll für jeden eine attraktive, bezahlbare und traditionelle Gemeinde bleiben oder werden, dafür werde ich mich als Bürgermeister einsetzen.


Eines meiner wichtigsten Ziele wäre es, durch die Umsetzung des schon lange geplanten Projektes „Haidholzen-Süd-Ost“ Bauland für Einheimische und ebenso bezahlbaren Wohnraum in Haidholzen zu schaffen. Dabei spiele ich bereits mit dem Gedanken, eine eigene Wohnbaugesellschaft dafür zu gründen.

Ein weiteres Ziel um die Gemeinde Stephanskirchen attraktiver zu machen und die Landflucht der jungen Bevölkerung zu stoppen, ist es, die Anbindung an den ÖPNV deutlich zu verbessern. Dabei gilt es in erster Linie eine bessere Taktung der verschiedenen Linien herzustellen. Außerdem könnte ich mir vorstellen, ein sogenanntes „1-Euro--Ticket“ wie es schon in vielen Städten und Gemeinden angeboten wird, auf Kosten der Gemeinde einzuführen. Daraus erhoffe ich mir, dass mehr Bürger den Bus anstelle des Autos benutzen, um nach Rosenheim zu gelangen. Dies würde eine enorme Erleichterung des morgendlichen Berufsverkehrs durch Schloßberg darstellen und natürlich auch der starken CO2- Belastung in der Umwelt entgegenwirken.


+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden im Landkreis Rosenheim. Hier finden Sie am Wahlabend, 15. März, das Ergebnis der Wahl in Stephanskirchen. +++

Natürlich möchte auch ich zum heiß diskutierten Thema „Brenner Nordzulauf“ Stellung beziehen: Als Mitglied des Brennerdialog Rosenheimer Land e.V. gilt es für mich ganz klar, den Brenner Nordzulauf in seiner momentane Planung abzulehnen. Ich würde einen Ausbau der Bestandsstrecke bevorzugen.

Eine meiner Herzensangelegenheiten ist es, die zahlreichen Traditionen und Brauchtümer, die in Stephanskirchen ebenso gelebt wie gepflegt werden, zu erhalten. Dafür möchte ich die Vereine unserer Gemeinde und alle ehrenamtlich tätigen Bürger besser fördern und sie stets mit einem offenen Ohr und auch den nötigen, zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln unterstützen.

Persönliches über Robert Zehetmaier

Alter: 46

Familienstand: geschieden

Beruf: Sägewerksmeister im eigenen Familienbetrieb

Hobbys: aktives Mitglied in vielen Vereinen, wie zum Beispiel bei der Feuerwehr und im Trachtenverein, Skitouren gehen, Mountainbiken und Berggehen.

Fragen an den Kandidaten der Bayernpartei in Stephanskirchen:

Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?

Robert Zehetmaier:Am liebsten radl ich in Stephankirchen am Inn entlang und bewundere dabei diese Naturgewalt. Unaufhaltsam und mit gewaltiger Kraft aber dennoch beruhigend und friedlich fließt er stetig immer weiter

Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würde Sie tun?

Zehetmaier: Wenn ich könnte, würde ich mich gerne an die großen Berufspolitiker in Deutschland wenden und sie wieder näher an die Bürger und deren alltäglichen Verpflichtungen, Sorgen und tagtäglichen Problemen bringen. In meinen Augen herrscht in der Politik nämlich an vielen Stellen Realitätsverweigerung.

Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Zehetmaier: Als eine meiner ersten Amtshandlungen als Bürgermeister, würde ich alle ehrenamtlich tätigen Bürger der Gemeinde Stephanskirchen zu einer kleinen Feier einladen, um mich bei Ihnen für Ihre großartigen Leistungen und ihr Engagement zu bedanken. Mir ist es eine Herzensangelegenheit dem Ehrenamt mehr Anerkennung und Dank zu schenken, denn die vielen Freiwilligen, die sich in Vereinen, Organisationen oder aber auch privat für andere engagieren, setzten sich zugleich für Zusammenhalt und eine starke Gemeinschaft innerhalb unserer Gemeinde ein.

Quelle: OVB online

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