Jugendschöffengericht in Rosenheim entscheidet

Hat ein Stephanskirchener (21) mit Marihuana gehandelt?

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Stephanskirchen/Rosenheim - Um von der Arbeit runterzukommen, hat ein junger Stephanskirchener regelmäßig Drogen konsumiert. Und am Ende wohl auch verkauft, um sein Treiben zu finanzieren.

Wollte er seinen eigenen Drogenkonsum finanzieren und hat die Betäubungsmittel deswegen ab Ende März 2017 selbst verkauft? Dieser Frage ist das Jugendschöffengericht Rosenheim im Fall eines 21-jährigen Stephanskircheners nun nachgegangen, wie die OVB-Heimatzeitung berichtet.

Vor allem Marihuana soll der junge Mann unter anderem in Rosenheim und Schechen verkauft haben, nachdem er die Betäubungsmittel aufgrund günstigerer Einkaufsbedingungen meist in größeren Mengen zwischen 100 und 200 Gramm bei verschiedenen Händlern in München gekauft hatte, schildert die OVB-Heimatzeitung.

Am Ende ist er zu einer Jugendstrafe von anderthalb Jahren auf Bewährung, einem Konsumverbot und 32 Stunden soziale Arbeit verurteilt worden und muss 14.500 Euro als Tatertrag abgeben - ohne Geständnis des Beschuldigten wäre eine Freiheitsstrafe zwischen drei und fünf Jahren fällig gewesen, betonte Richterin Verena Köstner laut OVB-Heimatzeitung.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie unter ovb-online.de und in Ihrer Heimatzeitung.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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