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Schlimme Attacke und „Kampfstellung“ in Stephanskirchen

Randalierer (49) drischt mit Metallkrücke mit voller Wucht auf Kopf von Polizisten (25) ein

Polizei Blaulicht
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Polizei Blaulicht (Symbolbild)

Stephanskirchen – Ein schlimmer Angriff auf zwei Polizeibeamte hat sich am Dienstagabend (4. Januar) auf einem Firmengelände im Ortsteil Hofmühle ereignet. Ein Wohnsitzloser schlug dabei unter anderem mit voller Wucht mit einer Metallkrücke auf den Kopf eines Polizisten ein.

Die Polizei war zunächst gegen 19 Uhr verständigt worden, dass sich auf dem Gelände in der Nähe des Ziegelbergs verbotswidrig ein Mann aufhalten würde. Trotz mehrfacher Aufforderung durch Angestellte habe der Mann einfach nicht gehen wollen und schleiche weiter um das Gebäude herum, hieß es weiter.

Vor Ort trafen Streifenbeamte der Polizeiinspektion Rosenheim auf einen 49-jährigen Wohnsitzlosen. Der in Belgien geborene Mann ignorierte auch den erteilten Platzverweis durch die Beamten und sollte daher in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin eskalierte die Lage: Der 49-Jährige lief einige Meter davon, wo er zunächst von den Polizisten schnell wieder eingeholt wurde. Er wehrte sich gegen die vorübergehende Festnahme heftig und attackierte plötzlich mit einer Metallkrücke die Beamten. Nach Polizeiangaben schlug der Randalierer „mit voller Wucht mit der Krücke auf den Kopf eines 25-jährigen Polizisten ein“. Die gleichaltrige Kollegin wurde durch Schläge gegen Füße und Schienbeine traktiert.

Randalierer nimmt „Kampfstellung“ ein

Doch das war noch nicht alles: Nachdem sich der Chaot befreit hatte, nahm er eine Art „Kampfstellung“ gegenüber den Polizisten ein. Er drohte dabei mit weiteren Schlägen mit seiner Krücke. Dabei wurde laut Polizei festgestellt, dass er die Krücke allem Anschein zufolge gar nicht als „Hilfsmittel“ benötigt. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, wurde dem 49-Jährigen der Einsatz von Pfefferspray angedroht. Daraufhin ließ der Mann seine „Waffe“ fallen und sich widerstandslos festnehmen. Ihm wurden Handschellen angelegt.

Der Mann wurde zur Dienststelle nach Rosenheim verbracht. Ein Alkoholtest verlief negativ. Die Staatsanwaltschaft wird nun das weitere Vorgehen gegen den Mann prüfen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Der am Kopf getroffene Polizist musste nach dem Angriff medizinisch behandelt werden. Er ist nach Polizeiangaben derzeit nicht dienstfähig.

mw/Polizei Rosenheim