Lausch ist Landratskandidat der Bayernpartei

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Stephanskirchen - Jetzt auch die Bayernpartei ihren Landratskandidaten: Bei der Aufstellungsversammlung wurde Sepp Lausch nominiert.

Gute Stimmung herrschte kürzlich bei der Aufstellungsversammlung des Kreisverbandes der Bayernpartei im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen. Neben den zahlreich erschienen Mitglieder, die stetig mehr werden, konnte Kreisvorsitzender Sepp Lausch besonders den frischgewählten Bezirksrat und Parteivorsitzenden Florian Weber begrüßen. Dieser leitete nach einen kurzen Rückblick auf seine Tätigkeit im oberbayerischen Bezirkstag, in dem die BP jetzt in Fraktionsstärke sitzt, die Wahlen zum Landratskandidaten.

Einziger Kandidat war Sepp Lausch, der auch 100 % der Stimmen erhielt. Lausch, der bei den vergangenen Bezirkstagswahlen auf Anhieb 8 % im Stimmkreis Rosenheim-West erreichte, nahm dankend die Nominierung an. Er stellte auch seine Kernpunkte für den kommenden Wahlkampf vor: So sei der Schuldenabbau des Landkreises oberstes Ziel, da der Landkreis Rosenheim die höchsten Verbindlichkeiten aller oberbayerischen Landkreise habe und auch bei der Pro-Kopf-Verschuldung noch an sechster Stelle in Oberbayern liege. „Bei der jetzt geplanten Tilgung für das Jahr 2014 sei der Kreis Rosenheim in sage und schreibe 111 Jahren schuldenfrei!“ so Lausch.

Außerdem fordere er mehr politische Transparenz im Kreistag, mehrere Anträge zu diesem Thema der drei Bayernpartei-Kreisräte Weber, Freund und Lausch wurden bisher jedoch von der Kreistagsmehrheit abgeschmettert. Allgemein wurden die demokratischen Befugnisse des Kreistages in der vergangenen Legislaturperiode eher beschnitten als ausgebaut. Dies fördere nur das Misstrauen der Bevölkerung in die Politik, so der Kandidat bei seinem engagierten Vortrag. Auch ein gefestigtes Energiekonzept fehle auf der Agenda des Landkreises, meinte der 43- jährige Fachagrarwirt, der eine Beratungsfirma betreibt, seit 2002 im Kreistag und seit 2008 im Gemeinderat Großkarolinenfeld sitzt.

Die Bayernpartei konnte in allen Gemeinden erheblich zulegen und ist nach den Ergebnissen der vergangenen Wahlen die fünfte politische Kraft in der Region. Daher sei es mehr als berechtigt, sich um den Posten des ersten Landrates zu bewerben, so die einhellige Stimmung im Saal. Zum Schluss der erfolgreichen Versammlung lud der Landratskandidat noch zur Aufstellungsversammlung der Kreistagsliste ein, bei der voraussichtlich erstmals seit mehr 40 Jahren wieder eine vollzählige Kandidatenliste mit 70 Bewerbern nominiert wird. "Die Bayernpartei ist als alte und neue politische Kraft wieder da", so Parteivorsitzender Weber als Schlusswort.

Pressemeldung Bayernpartei

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