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+++ Eilmeldung +++

Medienbericht

„Das Boot“-Regisseur Wolfgang Petersen im Alter von 81 Jahren verstorben

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Bauvorschlag des Verkehrsgutachters findet viel Zuspruch

Sondersitzung im Gemeinderat - Brenner-Nordzulauf weiterhin heißes Thema

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Stephanskirchen - Fast 300 Interessierte besuchten die Sondersitzung des Stephanskirchner Gemeinderats am 19. September um 19 Uhr zum Thema Brenner-Nordzulauf. Bürgermeister Auer und Vorstand des Brennerdialogs Herr Thomas Riedrich gaben Infos zur Thematik sowie zum Ablauf des Abends.

Pressemeldung im Wortlaut:

Gleich zu Beginn stellte Auer klar, dass er nicht vorhabe, die Trassen lediglich auf die andere Seite des Inns zu lenken. Ganz im Gegenteil: Er wolle zur Bewältigung des Nordzulaufs eine vernünftige und möglichst schonende Lösung für die Region. Diese stünde im Vordergrund, ganz gleich auf welcher Seite des Inns. 

Um dieses Ziel zu erreichen, beauftragten die Gemeinden Stephanskirchen, Rohrdorf, Neubeuern und Riedering, sowie die regionalen Bürgerinitiativen den Verkehrsgutachter Dr. Vieregg, welcher sich nach entsprechender Untersuchung deutlich für eine Bestandsertüchtigung auf den Bestandsstrecken aussprach! 

Er erklärte, dass selbst bei stark zunehmenden Bahnverkehr ein Ausbau der Bestandsstrecke, ergänzt durch einen bestandsnahen Neubau, ausreichend sei. So könne auch das befürchtete Abkoppeln des Rosenheimer Bahnhofs vom überregionalen Fernverkehr vermieden werden.

Er wies darauf hin, dass die nächstmöglichen Zustiege für diese attraktiven Fernzüge nach Verwirklichung aktuellen Ausbaupläne der Bahn zukünftig vermutlich Innsbruck oder München wären. Zusammenfassend schlug er vor, die Strecke von ca. 35 km zwischen Rosenheim und Kiefersfelden über etwa 15 km neu zu bauen und davon wiederum 7 km in einem Tunnel zu führen.

Die gesamte Strecke sei im „Neubaustandart“ auszuführen, was für die betroffenen Gemeinden eine erhebliche Verbesserung gegenüber der heutigen Situation darstelle. 

Der Gemeinderat und viele anwesende Bürger begrüßten den Vorschlag des Büros Vieregg und Rössler als technisch, finanziell und ökologisch sinnvoll, bei dem mit relativ geringen Eingriffen viel erreicht werden könne.

Entsprechend stimmte das Gremium nahezu einstimmig für den Beschluss, weiterhin die Trassenentwürfe der Bahn abzulehnen und die Bahn dazu aufzufordern, sich bei den weiteren Planungen am Entwurf des Büros Vieregg-Rösslers zu orientieren.

Die Pressemeldung der Gemeinde Stephanskirchen

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