Aus dem Gemeinderat

Drogeriemarkt und blühende Wiesen für Stephanskirchen

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Stephanskirchen - Während am Dienstagnachmittag noch eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft werden musste, wurde am Abend im Gemeinderat Stephanskirchen bereits wieder intensiv über andere zahlreiche zukunftsweisende Punkte debattiert.

Zentrales Thema der Sitzung war eine Präsentation von Herrn Popiens, die mit unter die Ansiedelung eines Drogeriemarktes im Gemeindegebiet beinhaltete. Der Gemeinderat nahm diesen Wunsch der Bürger äußerst interessiert zur Kenntnis. 

Stephankirchens Bürgermeister Rainer Auer ist selbst davon überzeugt, dass in diesem Bereich Handlungsbedarf besteht: "Wir wollen dem Wunsch der Bevölkerung nachkommen. Unsere Aufgabe wird es nun sein, dies realisieren zu können", erklärte Auer. Sollte es in Zukunft einen Beschluss dazu geben, müsse man einen geeigneten Standort finden. 

Neue Blumenwiesen für den Artenschutz

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Auseinandersetzung mit dem Antrag der SPD, Bienenweiden auf geeigneten Grünflächen der Gemeinde anzulegen. Dieser im vergangenen November veröffentlichte Antrag fand viel Zuspruch. Eine Arbeitsgruppe mit Unterstützung des Planungsbüros Hohmann/Steinert entwickelte seitdem ein komplettes Wiesenkonzept, welches ausführlich dargestellt wurde. 

Man müsse die Arten- und Insektenvielfalt in der Gemeinde schützen und weiter fördern. "Der Rückgang der Bienen ist ein allseits bekanntes Problem. Wir werden versuchen kommunale Grünflächen für Insekten zu begünstigen", fügte Auer hinzu. 

Ein angepasstes Mähkonzept des Bauhofes für die insgesamt 11,4 Hektar großen Flächen soll zudem nicht nur der Natur zu Gute kommen, sondern auch viel Geld einsparen. Auf mehrheitlichen Wunsch des Gemeinderats werden die entsprechenden Flächen erst nach einem Dialog mit den betroffenen Pächtern und Landwirten gegebenenfalls verändert. 

Rekordhaushalt nur knapp verpasst

Zum Abschluss zeigte sich der Gemeinderat über die sichere Haushaltslage äußerst erfreut. Mit fast 31 Millionen Euro könne man fast einen Rekordhaushalt verbuchen. "Viele Gemeinden beneiden uns aufgrund dieser guten Zahlen", fügte Auer zufrieden an. 

Rubriklistenbild: © Montage dpa

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