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Nach erfolgreicher WM in Italien

Japanische Kampfkunst in Oberbayern: Die Pläne eines Karateprofis aus Stephanskirchen

Karateschule im Raum Rosenheim geplant
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Bei der IKU-Weltmeisterschaft im italienischen Caorle bei Venedig sicherte sich das deutsche Team um ihren Stephanskirchner Trainer Stefan Heilmaier einen Podestplatz. Als Nächstes möchte Heilmaier eine Karateschule für Kinder im Raum Rosenheim eröffnen.

Japanische Kampfkunst im Raum Rosenheim etablieren - diese Intention hat Karateprofi Stefan Heilmaier nie aufgegeben. Bei der jüngsten Weltmeisterschaft in Italien ist seine Idee, eine Karateschule für Kinder ins Leben zu rufen wieder aufgeflackert.

Stephanskirchen - Ende Oktober fanden in Caorle bei Venedig die Weltmeisterschaften der Internationalen Karate Union (IKU) statt. Mit dabei auch deutsche Teams - hauptsächlich in den Kampfkategorien. Stefan Heilmaier, der 2021 in Salzburg Vizeweltmeister wurde, war dieses Mal als Trainer in Italien dabei.

„Unser vierköpfiges Männerteam hat zunächst Nordirland besiegt, dann Brasilien, im Halbfinale Argentinien. Im Finale setzten sich die Sportler gegen Italien durch und sicherten sich so die Goldmedaille. Für den Erfolg wurde ich selbst als Teamchef ausgezeichnet. In den einzelnen Kategorien holte sich der Kölner Arnold Bol sogar einen Doppelweltmeistertitel. Der Allgäuer Enis Imeri sicherte sich darüber hinaus eine Bronzemedaille“, erläutert Heilmaier.

Deutschland fehlt der Karate-Nachwuchs

Die Teilnahme vor Ort stellte für den Karateprofi aus Stephanskirchen einen Drehpunkt dar, an dem er sich die Frage stellte, was er mit 62 Jahren noch erreichen möchte: „Nachdem die Mannschaft so erfolgreich abgeräumt hat, war für mich klar, dass ich meinen Weg als Trainer weiter gehen werde. Ich habe in Caorle gesehen, wie die anderen Länder aufgestellt waren und erkannt: Uns Deutschen fehlt der Nachwuchs.“

Dagegen möchte er etwas unternehmen. Die Idee, eine Karateschule für Kinder zu eröffnen ist nicht neu. Im Januar 2020 hatte Heilmaier Räumlichkeiten in Bad Endorf gemietet und nach nur vier Wochen schon 30 Anmeldungen erhalten. Dann kam Corona: Die Schule musste wieder schließen - und blieb geschlossen.

Karate-Schule im Landkreis Rosenheim - Suche nach Standort

Bei der WM in Caorle hat Heilmaier beschlossen, nach dem Corona-Debakel eine neue Schule eröffnen zu wollen - im Idealfall in Stephanskirchen, wo er und seine Familie leben. „Ich kann mir aber auch jeden anderen Ort im Raum Rosenheim vorstellen. Je nachdem, wo Räumlichkeiten zur Verfügung stehen“, betont Heilmaier.

Das Konzept soll sich an die ehemalige Schule in Bad Endorf angliedern, nur breiter gefächert und größer. Daher käme der einstige Standort auch nicht mehr in Frage, da diese Räume langfristig zu klein seien: „Ich möchte die Kinder auf spielerische Art und Weise an den Sport heranführen und ihnen eine Grundausbildung bieten. Idealerweise erfolgt der Einstieg mit fünf bis sechs Jahren.“

Dass er das Projekt angehen möchte, steht. Details allerdings kann der 62-Jährige noch nicht nennen. Wo und wann es ein Angebot für eine Karateausbildung im Kreis Rosenheim geben wird, steht daher noch in den Sternen.

mb

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