Pressemeldung Regierung Oberbayern

FFH-Gebiet Simssee: Runder Tisch am 14. Dezember

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Teichrosenteppich auf dem Simssee bei Hirnsberg.

Stephanskirchen - Wie für jedes FFH-Gebiet wird auch für das Simsseegebiet ein Runder Tisch veranstaltet. Der Termin findet am Freitag, den 14. Dezember um 10 Uhr statt.

Die Regierung von Oberbayern veranstaltet zusammen mit der Forstverwaltung und der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Rosenheim einen Runden Tisch zum Managementplan für das FFH-Gebiet „Simsseegebiet“. Der Termin findet statt am Freitag, den 14. Dezember um 10 Uhr, im Gasthaus Antretter, Schömeringer Str. 19, 83071 Stephanskirchen. Grundeigentümer sowie andere interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. 

Europaweit geschützte Schmetterlingsarten am Simssee zuhause

Das mehr als 1.000 Hektar große FFH-Gebiet ist sowohl ein wichtiger Bestandteil im oberbayerischen „Natura 2000“-Netz als auch von überregionaler Bedeutung. Dies hat die Meldung als FFH-Gebiet unterstrichen, für die die Qualität des Simsees als mäßig nährstoffreicher Voralpensee mit gut ausgeprägten Verlandungszonen und angrenzenden Mooren entscheidend war. 

Weiterhin waren für die Meldung die Vorkommen von europaweit geschützten Schmetterlingsarten wie dem Dunklen und dem Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläuling sowie die Mairenke bedeutend. Für die Managementplanung in den oberbayerischen Natura 2000-Gebieten ist die Regierung von Oberbayern als höhere Naturschutzbehörde federführend zuständig. 

Gesprächsforum für alle Anliegen

Im Rahmen der Managementplanung wird für jedes Natura 2000-Gebiet ein Gesprächsforum eingerichtet. Darin können alle Belange – naturschutzfachliche, soziale, forst-, land- und wasserwirtschaftliche – eingebracht werden. Denn nur durch gemeinsames Handeln aller Beteiligten lässt sich die wertvolle Kulturlandschaft Oberbayerns und damit der gute Zustand der Natura 2000-Gebiete erhalten. 

Die Vertreter der Behörden möchten deshalb den aktuellen Stand des Managementplans vorstellen und am Runden Tisch die Anregungen und Wünsche aller Beteiligten diskutieren. Berechtigte Hinweise werden anschließend in den Managementplan einfließen. Der abgestimmte Maßnahmenkatalog des Managementplans ist dann zukünftig Richtschnur für die zuständigen Behörden, um den Erhalt des guten Zustandes des Natura 2000-Gebiets zu gewährleisten.

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