Radschnellweg als großer Traum

Stephanskirchen/Rosenheim – Die Gemeinde hat einen Traum: Einen Rad-Schnellweg über den Inn. Doch ist dies realisierbar? Das will nun ein Student herausfinden.

Wie das OVB am Samstag berichtet, würden viele Stephanskirchener aus den verschiedensten Gründen (Benzinpreis, Staus etc.) auf dem Weg in die Arbeit nach Rosenheim gerne auf das Fahrrad umsteigen. Eine Lösung wäre daher laut der Heimatzeitung ein „Radschnellweg“ vom Schloßberg über den Inn bis zum Landesgartenschau-Gelände. Ob das zu realisieren ist, soll nun eine Studienarbeit klären.


Am Schloßberg wären aber in jedem Fall auch viele technische Schwierigkeiten zu überwinden. Auch deswegen sagt Stephanskirchen Bürgermeister Rainer Auer: „Das ist ein Jahrhundertprojekt.“ Beispielsweise gibt es für die Steilheit des Geländes noch keine Lösung, außerdem müssten bestehende Radwege um neue Strecken ergänzt werden. Außerdem stellt sich auch die Kostenfrage, denn ein vergleichbares Projekt zwischen Niederbayern und Oberösterreich hat 1,6 Millionen Euro gekostet.

Der Gemeinderat wünscht sich gar eine Anbindung an den Simssee und damit eine echte Alternative zur Straße. Ob dies machbar ist, will jetzt Nicholai Gilck von der Hochschule im Rahmen seiner Bachelorarbeit klären. Mit der Fertigstellung seiner Studie ist Anfang 2014 zu rechnen. Dann könnte möglicherweise bereits ein erstes Konzept für den Bau des Radschnellweges vorliegen.

OVB Heimatzeitungen/mw

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